Nach seinem erfolgreichen Auftritt bei der Rallye Mittelrhein kehrt Johan Kristoffersson nach Deutschland zurück. Bei der Lausitz-Rallye (6. und 7. November) wird der Schwede gemeinsam mit Beifahrer Dennis Zenz einen Skoda Fabia RS Rally2 steuern, der vom Team Pole Promotion eingesetzt wird.
Für Kristoffersson ist es die Rückkehr in ein Rally2-Fahrzeug nach mehr als zwei Jahren. Zuletzt saß er bei der Royal Rally of Scandinavia 2024 am Steuer eines Autos dieser Kategorie. Dass sich der Rallycross-Spezialist auch auf längeren Wertungsprüfungen behaupten kann, hat er mit Podestplätzen in der WRC2 bei den Rallyes in Schweden und Finnland bereits bewiesen.

Auch die Zusammenarbeit mit Zenz funktioniert. Bei ihrem gemeinsamen Auftritt an der Mittelrhein konnten die beiden am Schlusstag sämtliche vier Wertungsprüfungen für sich entscheiden. Schon auf der Zielrampe entstand die Idee, erneut gemeinsam anzutreten.
„Wir haben vom ersten Moment an hervorragend zusammengearbeitet und ich freue mich darauf, genau dort anzuknüpfen“, erklärt Kristoffersson.
Mit dem Skoda auf Schotter
In der Lausitz erwartet das Duo eine andere Herausforderung. Acht Wertungsprüfungen mit rund 150 Kilometern gegen die Uhr stehen auf dem Programm. Die schnellen Schotterstrecken rund um Boxberg verlangen vor allem Präzision und Vertrauen in den Aufschrieb.
Trotz seiner umfangreichen Rallycross-Erfahrung hält sich Kristoffersson mit konkreten Ergebnisprognosen zurück. „Seit der Royal Rally of Scandinavia bin ich kein R5- beziehungsweise Rally2-Fahrzeug mehr gefahren. Deshalb wird es sicherlich etwas Zeit brauchen, bis ich wieder meinen Rhythmus gefunden habe“, erklärt der Schwede.
Live-Stream geplant
Neben dem sportlichen Einsatz haben Kristoffersson und Zenz ein ungewöhnliches Medienprojekt vorbereitet und plant, ihren Einsatz bei der Lausitz-Rallye per Livestream zu übertragen.
Geplant sind Einblicke aus dem Cockpit, dem Servicepark und der Arbeit der Mechaniker und Ingenieure. „Wir wollen den Fans nicht nur die Action auf den Wertungsprüfungen zeigen, sondern ihnen auch einen authentischen Blick hinter die Kulissen ermöglichen“, erklärt Zenz.
