Bei der 29. Internationalen ADMV Lausitz-Rallye (05.11. – 07.11.) gibt es mehrere organisatorische Veränderungen. Nach dem Wegzug vom bisherigen Campingplatz am Bärwalder See haben die Veranstalter einen neuen Standort für den Servicepark gefunden und zugleich die Start- und Zielzeremonie neu geordnet.
Der neue Servicebereich entsteht auf dem alten Busbahnhof direkt an der B156 in unmittelbarer Nähe zum Kraftwerk. Für die Organisatoren war die Suche nach einem geeigneten Gelände eine der größten Aufgaben in der Vorbereitung. Benötigt wurden ausreichend Platz, eine gute Erreichbarkeit und ein befestigter Untergrund, der auch bei typischem Novemberwetter funktioniert.
Der gefundene Standort war zunächst allerdings alles andere als einsatzbereit. Schlaglöcher, stark zugewachsene Flächen und dichter Bewuchs machten umfangreiche Arbeiten notwendig. Mit Freischneidern, Kettensägen und schwerem Gerät wurde das Gelände in den vergangenen Monaten aufbereitet.
„Was unsere Jungs geleistet haben, ist unglaublich“, sagt Organisationsleiter Wolfgang Rasper. Die Lage sei für Teams und Zuschauer ideal, weil die Wege deutlich kürzer werden.
Neben dem eigentlichen Servicepark sollen dort auch ein Trailerplatz sowie Stellflächen für Besucher und Wohnmobile entstehen. Während der Rallye wird das Gelände beleuchtet, außerdem sind Toiletten und Verpflegungsmöglichkeiten vorgesehen.
Start wieder im Zentrum von Boxberg
Mit dem neuen Fahrerlager musste auch die Frage nach Start und Ziel neu beantwortet werden. Die Lösung führt die Lausitz-Rallye zurück zu ihren Anfängen.
Bereits die erste Ausgabe im Jahr 2000 startete vor der Gemeindeverwaltung in Boxberg. Genau dorthin kehrt die Veranstaltung nun zurück. Das Pressebüro befindet sich dort bereits seit Jahren, künftig sollen auch die Zeremonien wieder mitten im Ort stattfinden.
„Dieses Jahr bringen wir die Rallye noch näher an die Fans“, sagt Pressesprecher Bastian Hartmann. Neben der zentraleren Lage soll sich auch die Parksituation verbessern. Der ehemalige Lidl-Parkplatz und weitere Stellflächen in unmittelbarer Nähe sollen lange Fußwege vermeiden.
Am Startbereich sind außerdem wieder eine LED-Wand mit Informationen, Zwischenzeiten und Videos sowie das Rallye-Radio vorgesehen. Sprecher Alfred Gorny wird ebenfalls vor Ort sein.
Mit dem Umbau rückt die Lausitz-Rallye organisatorisch wieder stärker nach Boxberg. Für Teams und Zuschauer sollen dadurch kürzere Wege und eine kompaktere Veranstaltung entstehen.


