„Subaru will mich nicht“

Die Zukunft von Seb Loeb bleibt weiterhin ungeklärt bis Citroen eine Entscheidung über die Fortführung des WM-Engagements bekannt gibt. Einzige Alternative bleibt Ford.

13. September 2005

Michael Heimrich

„Subaru will mich nicht“

Das Fahrerkarussel kommt nicht in Schwung: Schuld daran hat maßgeblich der amtierende Weltmeister Sebastien Loeb, der wohl auch in diesem Jahr den Titel zu seinen Gunsten entscheiden wird. „Die Lage in der sich Citroen befindet ist recht schwierig“, erklärt Super-Seb auf seiner Internetseite. „Das Team wünscht sich mit mir 2007 werksseitig zurückkehren, doch bisher sind das eben nur Wünsche. Meine Lage bleibt weiterhin unsicher.“

Einige der WM-Teams haben Interesse an dem Citroen-Piloten bekundet, doch der frisch verheiratete Elsässer sieht nur eine einzige Alternative zu seinem bisherigen Arbeitgeber. „Ich wünschte ich hätte eine wirkliche Wahl, doch zur Zeit ist es Ford oder nichts. Skoda ist nicht in der Lage um Siege mitzufahren, Subaru äußert an mir kein Interesse und außerdem möchte ich auch dort nicht zweiter Fahrer neben Petter Solberg werden. Das Programm von Mitsubishi steht noch nicht fest und auch Citroen ist unsicher. Einzig mit Ford wäre alles in trockenen Tüchern, habe auch schon M-Sport einen Besuch abgestattet und mit einem sicheren Budget sollte auch deren Auto gut werden.“

Trotzdem denkt der 31-jährige, dass das Ford-Team im kommenden Jahr mit einigen Probleme zu kämpfen haben wird. „Nach Gesprächen mit Christian Loriaux bin ich mir sicher, dass das Team ein schnelles Fahrzeug auf die Beine stellen wird. Doch wird es auch zuverlässig sein? Wenn ich nächstes Jahr im Xsara sitzen sollte, dann bin ich von der Zuverlässigkeit des Wagens überzeugt, dass immer noch konkurrenzfähig sein wird. Sollte Citroen im darauffolgenden Jahr zurückkehren, dann weiß ich genau was sie mir bieten werden. Beide Alternativen interessieren mich, doch bisher hab ich nur ein Angebot vorliegen.“

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