SS13: Grönholm weiter in Führung.

Mit einem Zeitenfeuerwerk konnte sich Weltmeister Marcus Grönholm auch am zweiten Tag der Rallye Großbritanien eindrucksvoll in Szene setzen.

24. November 2001

Michael Heimrich

SS13: Grönholm weiter in Führung.

Mit weiteren Bestzeiten auf den beiden ersten Wertungsprüfungen der zweiten Etappe hat Peugeot-Werkspilot seine Führung bei der Rallye Großbritannien auf komfortable 1.25 Minuten ausgebaut.

"Mein Tempo war sehr gut, obwohl ich nicht viel Druck gemacht habe. Ich bin langsamer als am ersten Tag gefahren. Für die dritte und letzte Etappe bin ich zuversichtlich.?, erklärte Marcus Grönholm im Ziel des heutigen Tages.

Sein Teamkollege Harri Rovanperä konnte keine weitere Zeitverbesserung verbuchen und fiel aufgrund eines technischen Problems leicht zurück: "Die erste Prüfung war okay, auf der zweiten lagen dicke Steine auf der Strecke. Wir haben die Spur verbogen, das Lenkrad stand etwas schief, allerdings hat das kaum Zeit gekostet.?

Zufrieden konnte auch Armin Schwarz sein. Am Ende der zweiten Etappe konnte der Skoda-Pilot sogar auf den fünften Platz vorfahren und war mit dem gesamten Tag zufrieden: "Die langen Prüfungen liegen mir. Wir hoffen das wir morgen keine Probleme mit dem Auto bekommen und das Ergebnis nach Hause fahren."

Für Richard Burns läuft es dagegen optimal. Der Subaru-Pilot konnte seinen zweiten Platz erfolgreich verteidigen und geht die dritte Etappe relativ entspannt aber dennoch konzentriert an: "Es war ein guter Tag für uns. Wir hatten keinerlei Probleme, leider hat das Ganze einen faden Beigeschmack durch den Unfall von Carlos."

Ford zog sich aufgrund des schweren Unfalls des Spaniers aus der Rallye zurück. Damit hat Peugeot bereits vorzeitig den Titel in der Marken-Weltmeisterschaft sicher. Teamchef Corrado Provera: "Wir sind sehr traurig über Carlos Sainz Unfall. Ford hat beschlossen, Sainz aus dem Wettbewerb zu nehmen, was sicherlich keine leichte Entscheidung war. Damit ist Peugeot mathematisch Marken-Weltmeister. Alles, was wir jetzt noch tun können, ist die Saison bestmöglichst zu beenden. Dafür wollen wir die kommenden vier schweren Wald-Prüfungen sicher absolvieren.?

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