Sebastian Lindholm out

Während Peugeot-Pilot Sebastian Lindholm nach einem Unfall vorzeitig aus der Rallye Finnland ausscheidet, baut Teamkollege Marcus Grönholm seine Führung weiter aus.

7. August 2004

Michael Heimrich

Sebastian Lindholm out

Mit den ersten beiden Bestzeiten der heutigen zweiten Etappe und Dank des vorzeitigen Ausfalls von Sebastian Lindholm, beträgt der Vorsprung von Marcus Grönholm in der Gesamtwertung mittlerweile 45.8 Sekunden. „Es hätte heute nochmal ein harter Kampf mit Sebastian werden können. Sein Ausfall ist wirklich Pech“, so ‚Bosse‘. „Unsere Führung macht mich sehr glücklich, vor allem für das Team.“

Durch den Ausfall von Lindholm rutscht Vorjahressieger Markko Märtin auf den zweiten Rang, gefolgt von Carlos Sainz auf Platz drei. „Ich bin überrascht, dass ich überhaupt soweit vorne liege, weil ich doch noch nicht 100% fit bin“, erklärte der Este. „Unser Auto landet schlecht nach Sprungkuppen, sodass wir nicht überall Vollgas geben können. Wir werden auf Nummer sicher gehen, denn an Marcus kommen wir nicht mehr ran.“

Ambitionen auf einen Podiumsplatz dürfte auch Jane Tuohino hegen. Der Finne, beim WM-Heimspiel als zweiter Ford-Werksfahrer nominiert, liget nur 4.4 Sekunden hinter Sainz, gerät aber in Bedrängnis von WM-Leader Sebastien Loeb, der ihm am Morgen wertvolle Sekunden abnehmen konnte. Doch auf der 33.24 Kilometer langen elften Prüfung konnte Tuohino wieder kontern und den Abstand auf 16.7 Sekunden vergrößern.

Auf dem sechsten Rang kann sich weiterhin Jani Paasonen behaupten, obwohl der Skoda-Pilot über Brems- und Getriebeprobleme klagte. „Aber wir können den Speed von den Citroens mitgehen und die führen ja immerhin die Weltmeisterschaft an“, flachste der Finne.

Teamkollege Armin Schwarz, der heute als erster Fahrer auf die Strecke muss, klagt über Orientierungsschwierigkeiten und ein zu weiches Bremspedal. „Leider gibt es keine Fahrspuren anderer Fahrer, an denen ich mich orientieren kann“, so der Wahl-Österreicher. „Die Strecke ändert sich ständig und an manchen Stellen war es enorm rutschig.“

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