Rückzug von Skoda offiziell

Skoda wird in der kommenden Saison nicht mehr an der Rallye-Weltmeisterschaft teilnehmen. Stattdessen unterstützen die Tschechen zwei neue Privatteams.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Rückzug von Skoda offiziell

Für Skoda-Fans wird der Abschied ihrer Marke aus der Rallye-Weltmeisterschaft nicht ganz so hart werden. 2006 kommen zwei neue Privatteams in den Genuss einer Werksunterstützung, damit die Marke auch weiterhin in der WRC vertreten ist.

Ein Team wird um den jungen Tschechen Jan Kopecky aufgebaut. Der 24-jährige wird alle zehn europäischen Läufe bestreiten. Mit zwei Fahrzeugen plant das neue Red Bull Skoda Team, welches ebenfalls nur zehn Rallyes fahren wird, jedoch nach den neuen FIA-Regeln als „Konstrukteurs-Team 2“ auch um Markenpunkte kämpfen kann. Unter der Leitung von Raimund Baumschlager wird der 21-jährige Andreas Aigner an den Start gehen. Wer der zweite Fahrer werden wird, soll in Kürze bekannt gegeben werden.

Beide Teams erhalten neben den Rallyefahrzeugen ein Teile-Kit als Unterstützung. Zudem sollen Skoda-Ingenieure für weitere Hilfe sorgen. Ebenso erhalten die nationalen Importeure mehr Unterstützung bei ihren Einsätzen in den einzelnen Meisterschaften. „Wir haben viel über unseren Einsatz in der Rallye-Weltmeisterschaft nachgedacht“, so der Skoda-Vorstandsvorsitzende Detlef Wittig. „Wir glauben, dass dies die kosteneffizienteste Lösung ist, um mit Skoda in der Weltmeisterschaft präsent zu sein. Ich bin mir sicher, dass beide Partner uns würdig vertreten werden.?

?Die technischen Verbesserungen des Fabias waren am Ende der Saison deutlich sichtbar, aber die Leistungsfähigkeit des Teams und der Technik waren nicht ausreichend, um erfolgreich gegen die Konkurrenz bestehen zu können?, erklärte Entwicklungschef Harald Ludanek, der sich ein Hintertürchen für eine mögliche Rückkehr offen lässt. „Skoda wird die Entwicklung der WM im Auge behalten und irgendwann entscheiden, ob man als Werksteam zurück kommt, oder nicht.?

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