Prodrive setzt auf Asphalt-Stärke

Zwei Tage lang testete Dani Sordo in den Weinbergen entlang der Mosel uns stimmte seinen Mini WRC für die anstehende Rallye Deutschland ab. Sein Prodrive-Team setzt bei in der zweiten Saisonhälfte voll auf die Asphaltstärke des Spaniers und sagte den geplanten Start beim eigenen WM-Heimspiel ab.

3. August 2012

Michael Heimrich

Prodrive setzt auf Asphalt-Stärke

Die Ergebnisse der Testfahrten sorgten für eine schnelle Entscheidung. Prodrive sagte den zunächst geplanten Start bei der Rallye Großbritannien ab und wird sich stattdessen voll auf die anstehenden Asphaltläufe in Deutschland, Frankreich und Spanien konzentrieren. Für Werskfahrer Dani Sordo eine gute Nachricht. Er gilt als echter Asphalt-Glüher, der auf festem Untergrund selbst Weltmeister Sebastien Loeb gefährlich werden kann.

"Bereits im letzten Jahr hatten wir in Deutschland einen guten Test. Anschließend ist Dani Dritter geworden und hätte in Frankreich beinahe gewonnen", hofft Teamchef Dave Wilcock auf eine Wiederholung der Ereignisse. "Der Test ist diesmal genauso gut verlaufen und Dani war sehr glücklich mit dem Auto. Wenn er sich so fühlt, dann kann er auf Asphalt jeden schlagen. Dank der Verbesserungen, die wir im März beim Auto erzielt haben, sollten wir in diesem Jahr noch schneller sein. Wenn alles gut läuft, dann können wir vielleicht eine oder zwei Stufen auf dem Podium nach oben schaffen."

Auch Dani Sordo versprühte Optimismus. "Der Test ist sehr, sehr gut verlaufen", sagte der Spanier. "Wir haben beim Chassis und der Abstimmung viele Verbesserungen geschafft. Ich habe ein sehr gutes Gefühl im Auto und kann damit wenn nötig voll attackieren. Ich habe für viel Selbstvertrauen tanken können. Sicher haben sich auch die anderen Teams gesteigert und wir werden erst nach den ersten Prüfungen wissen wo wir stehen. Ich gehe davon aus, dass wir schneller als im Vorjahr sein werden."

GALERIE: Die Bilder des Prodrive-Tests in Deutschland …

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