„Marcus ist ein harter Gegner“

Für Markko Märtin dauert die Eingewöhnung in den Peugeot 307 WRC weiter an. Dennoch liegt der Este in der Gesamtwertung auf Rang zwei.

31. März 2005

Michael Heimrich

„Marcus ist ein harter Gegner“

Ein neues Team, neues Fahrzeug, neue Reifen, mit denen Du Dich vertraut machen musst. Du bist sicher sehr beschäftigt?
„Das stimmt, aber das Team hat mir immer das Gefühl gegeben, dass ich willkommen bin. Das hat mir sehr geholfen, da ich einige Zeit brauchte, um mich an den Peugeot 307 WRC zu gewöhnen. Anfangs habe ich stärker mit dem Auto gekämpft, als eine Einheit mit dem Fahrzeug zu bilden.“

Welches Handling bevorzugst Du?
„Ich mag ein Auto, das etwas untersteuert und progressiv reagiert. Der 307 WRC ist jedoch etwas nervös. Marcus Grönholm kommt damit besser klar.“

Wie ist die Zusammenarbeit mit Grönholm?
„Auf der Strecke ist er ein harter Gegner, denn er ist so schnell. Aber er ist ein loyaler Teamkollege. Wir kommen gut miteinander zurecht und vergleichen oft unsere Eindrücke, um Fortschritte zu machen. Leider ist unsere Zusammenarbeit durch unsere unterschiedlichen Fahrstile eingeschränkt.“

Nach einem taktischen Saisonstart bist Du nun Tabellenzweiter?
„Das war für mich der einzig mögliche Weg, denn ich wusste, dass ich Zeit brauchte, um mit dem 307 WRC konkurrenzfähig zu werden. Deshalb habe ich versucht, das Auto möglichst gut kennen zu lernen und nicht stark auf Ergebnisse zu achten. Ich hatte auch etwas Glück und die Resultate waren besser als ich erhofft hatte. Dass Peugeot außerdem die Marken-WM anführt, ist für mich sehr vielversprechend.“

Wann kannst Du um Siege kämpfen?
„Das kann ich nicht einschätzen. Die Resultate zeigen, dass ich Fortschritte mache. Noch schwanken meine Leistungen, ich muss beständiger werden.“

Worauf kommt es beim WM-Lauf in Neuseeland an?
„Bei dieser Rallye haben die Reifen gute Haftung, man kann viel Vollgas fahren. Um jedoch konkurrenzfähig zu sein, muss man die Strecke gut kennen. Das ist bei uns der Fall. Aber man braucht auch ein gutes Vertrauen ins Fahrzeug, und davon wird unser Ergebnis abhängen. Für Neuseeland haben wir einige Veränderungen. Wir werden während der Rallye herausfinden, wie gut ich damit klar komme.“

Aktuelle Schlagzeilen

WM-Finale 2026

Wie Petter Solberg das WM-Drama seines Sohnes erlebte

23. Oktober 2026

DRM-Finale

Rallycross-Weltmeister Kristoffersson startet in der Lausitz

22. Oktober 2026

WRC27-Projekt geprüft

Richards: Was Red Bull bei der WRC falsch machte

22. Oktober 2026

Neue Pläne

Rally-Raid: FIA plant große Technikreform für 2030

21. Oktober 2026

Neues Technisches Reglement

WRC 2027: Neue WM-Titel und mehr Leistung

20. Oktober 2026

Rallye-Pyramide

FIA führt neue Rally6-Klasse ein

20. Oktober 2026

Alle Schlagzeilen

Anmelden

Registrieren

Passwort zurücksetzen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du erhältst anschließend einen Link zur Erstellung eines neuen Passworts per E-Mail.

Der Upload läuft... bitte lassen Sie dieses Fenster geöffnet.