Kubica ist noch im Rennmodus

Die Unfallserie von Robert Kubica dauert an. M-Sport-Chef Malcolm Wilson ist zwar weiterhin fest davon überzeugt, das es der Pole an die Spitze schaffen wird, empfiehlt ihm jedoch eine neue Herangehensweise.

9. März 2014

Michael Heimrich

Kubica ist noch im Rennmodus

Für Robert Kubica lief es in Mexiko richtig gut. Auf den anspruchsvollen Schotterpisten konnte sich der Pole erneut in der Weltspitze behaupten – trotz fehlender Erfahrung. Doch die Rolle auf der Zuschauerprüfung am Freitagabend sorgte für den ersten Knick, nicht nur im Blech des Ford Fiesta WRC. Am Samstagmorgen kam der nächste Rückschlag. Nach einem Steintreffer landete das Auto erneut auf dem Dach. Das vorzeitige Ende der Mexiko-Reise für Kubica.
„Es war eine sehr enttäuschende Rallye für mich“, sagte Kubica. „Der zweite Unfall passierte weil ich zu schnell in eine Kurve steuerte, die über eine Kuppe führte. Aber ich denke auch, dass mein Aufschrieb einfach nicht gut genug war.“
M-Sport-Chef Malcolm Wilson hat mittlerweile Erfahrung darin, seinen prominenten Schützling wieder aufzubauen. „Es ist richtig schade, dass Robert ein mögliches Top-Ergebnis verliert“, sagte Wilson. „Ich bin absolut davon überzeugt, dass aus Robert ein Guter wird. Wir erwarten uns in der zweiten Jahreshälfte größere Fortschritte, vor allem bei den Asphalt-Rallyes. Aber wir müssen die derzeitigen Probleme angehen.“
Wilson hat sich bereits mit Kubica über die möglichen Schritte unterhalten. Eine Option ist die Verpflichtung eines speziellen Betreuers für den Polen. „Weil Robert sehr wenige Erfahrungen im Rallyesport hat, werden wir vielleicht einen Beifahrer oder Ex-Fahrer holen, jemanden der Erfahrung hat und die Dinge versteht“, so Wilson, der gleichzeitig ein Umdenken fordert, „Robert sagte mir selbst, dass er alles wie ein Rundstreckenrennen fährt und er das Konzept der Rallye-WM noch verstehen muss.“ 
GALERIE: Die Bilder der Rallye Mexiko 2014 …

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