Hyundai hat noch einen Joker in der Hinterhand

Thierry Neuville hat erneut ein gutes Stück von seiner WM-Führung eingebüßt. Für den vorletzten Lauf in Spanien kann er jedoch auf neue Bauteile in seinem Hyundai i20 WRC setzen.

11. Oktober 2018

Michael Heimrich

Hyundai hat noch einen Joker in der Hinterhand

Die Rallye Spanien (25. bis 28. Oktober) wird für Thierry Neuville erneut ein hartes Stück Arbeit. Am ersten Tag muss der WM-Spitzenreiter auf den Schotterprüfungen die Piste für die Konkurrenz sauber fegen, diese Aufgabe wird meistens mit einem erheblichen Zeitverlust belohnt.
Wenn es am Samstag und Sonntag dann auf festem Untergrund zur Sache geht, wird die Startreihenfolge umgedreht. Liegt Neuville zurück, geht er erneut als einer der ersten Fahrer auf die Strecken, was in dieser Situation jedoch ein Vorteil ist. Die schnellen und flüssigen Asphaltprüfungen sind sauber, kein Dreck vom Kurvenschneiden liegt auf der Ideallinie. 
Eine weitere Hoffnung gibt es für Neuville: Teamchef Michel Nandan hat für den vorletzten WM-Lauf eine modifizierte Vorderachsgeometrie und ein neues Mitteldifferenzial entwickeln lassen, mit dem Ziel, dem Auto endlich das nervige Untersteuern auszutreiben. So soll sichergestellt werden, dass Neuville und seine Teamkollegen endlich ein Auto haben, das auf Asphalt mit der Konkurrenz mithalten kann.

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„Wir haben in Wales nicht die Ergebnisse erzielt, die wir uns erhofft hatten, was unseren Titelambitionen nicht zuträglich war“, sagte Nandan, der von seinem Team maximale Anstrengung erwartet. „Uns bleiben nun nur noch zwei Rallyes, um zurückzuschlagen, gerade in der Herstellerwertung wird das nicht leicht. Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um zu gewinnen.“
LINK: WM-Zwischenstand …

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