Grönholm kämpft sich zurück

Während Sebastien Loeb seine Führung weiter ausbaut, geht es im Kampf um die weiteren Platzierungen munter zur Sache. Jetzt eroberte Marcus Grönholm Rang zwei.

28. Oktober 2005

Michael Heimrich

Grönholm kämpft sich zurück

Am Morgen war Gönholm noch auf den vierten Rang zurückgefallen, doch zur Halbzeit der heutigen Etappe kämpft sich der Finne wieder auf den zweiten Platz zurück und verweist Citroen-Youngster Francois Duval auf Position drei. „Die Prüfung war nicht einfach, aber meine Leistung war wesentlich besser als beim ersten Durchgang heute morgen“, freute sich Grönholm.

Sebastien Loeb baut unterdessen seine Führung kontinuierlich aus und führt das Klassement nach vier gefahrenen Prüfungen bereits mit 39.3 Sekunden an. Aber der Weltmeister ist vorsichtig und rechnet nicht mit einem leichten Wochenende: „Die Strecken sind stark verschmutzt und das Wetter ändert sich ständig.“

Prominentestes Opfer der anspruchsvollen Bedingungen wurde Petter Solberg, der bei einem Ausritt die Lenkung seines Imprezas so stark beschädigte, dass für ihn der Tag auf der dritten Prüfung endete. „Ich fuhr über eine Kuppe in eine Linkskurve – nur drei Kilometer vom Ziel entfernt – bremste etwas zu spät und rutschte von der Strecke. Das Auto schlug mit der rechten Seite in einen Graben und dabei brach ein Teil des Lenkgestänges“, schilderte der Norweger. „Wir werden den Schaden jetzt reparieren und morgen bin ich wieder dabei.“

Eingebüßt hat unterdessen Roman Kresta, der vom dritten bis auf den sechsten Rang durchgereicht wurde. Teamkollege Toni Gardemeister eroberte Platz vier, dicht gefolgt von Mitsubishi-Speerspitze Gigi Galli. Die beiden Ford-Privatiers Mikko Hirvonen und Dani Sola komplettieren die Punkteränge.

Armin Schwarz kämpft weiterhin mit dem Setup seines Fabia WRC. Der Franke klagt über massives Untersteuern und liegt mit einem Rückstand von 3:04.2 Minuten deutlich zurück.

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