FIA im Motoren-Chaos

Die Motorenwechsel bei der Rallye Mexico könnten ein Nachspiel haben. Das World Council widersprach der Erlaubnis und nun sitzt die FIA in der Klemme.

31. März 2005

Michael Heimrich

FIA im Motoren-Chaos

Gegen eine Zahlung von 10.000 Dollar durften einige Teams, darunter auch Weltmeister Sebastien Loeb, nach dem Shakedown zur Rallye Mexico den beschädigten Motor ihrer Einsatzfahrzeuge wechseln. Das World Council wiedersprach in der gestrigen Sitzung jedoch dieser Erlaubnis und nun kommt es zu einem Nachspiel.

Die Exekutive der FIA begründete ihre Entscheidung damit, dass die Erlaubnis zum Motorenwechsel nicht durch die Rallye-Kommission entschieden wurde, wie sonst in üblichen FIA-Verfahren.

Sollte die ursprüngliche Regelung zum Einsatz kommen, würde Sebastien Loeb mit einer 20-Sekunden-Zeitstrafe zur Rallye Neuseeland anreisen. Dieses Schicksal erleiden 2005 alle Werksfahrer, die nicht mit dem selben Motor an mindestens zwei Rallyes teilnehmen.

Die FIA will, auch nach einigen Pannen in der Formel-1, die Regelungen über einen Motorenwechsel nachbessern. Wann und wie dies geschieht, ist jedoch noch nicht bekannt.

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