FIA diskutiert WM-Kompromiss

In der Diskussion über die Verkürzung, oder die Veränderung des WM-Kalenders hat das World Motorsport Council einen neuen Vorschlag eingebracht.

14. Juli 2005

Michael Heimrich

FIA diskutiert WM-Kompromiss

Im Streit über den WM-Kalender hat das World Motorsport Council einen radikalen Vorschlag unterbreitet. Zukünftig sind zwölf sogenannte ‚Slots‘ zu vergeben, in dem mehr als eine Rallye zusammengefasst werden könnten.

Bedingung ist jedoch, dass bei jedem Slot das gleiche Auto und der gleiche Motor eingesetzt wird, ebenso darf es nur eine Anreise vom jeweiligen Stützpunkt des Teams geben. So würden zum Beispiel die Rallyes in Schweden und Norwegen innerhalb einer Woche stattfinden und als ein Slot angesehen. Die Wertung blieb jedoch getrennt, ebenso wie die Anzahl der Kilometer pro Lauf.

Mit Hilfe der Zeit- und Kostenersparnis sollen die Hersteller dazu gebracht werden, auch zukünftig 16 WM-Rallyes zu bestreiten. Erstmals wird das Konzept im Herbst bei der Rallye Korsika und Spanien erprobt. Wieviele Rallyes zukünftig zur Weltmeisterschaft gehören bleibt noch unklar. Das neue System könnte 2007 eingeführt werden und ermöglicht theoretisch den Ausbau auf 24 Läufe, aber auch die Reduzierung um einige Veranstaltungen.

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