Bosse holt Shakedown-Bestzeit

Nach zwei Saisonsiegen bei den ersten beiden Meisterschaftsläufen dominiert Marcus Grönholm auch den Shakedown zur diesjährigen Corona Rally Mexico.

2. März 2006

Michael Heimrich

Bosse holt Shakedown-Bestzeit

Gut gerüstet scheint der Monte- und Schweden-Sieger Marcus Grönholm zu sein, der sich die Bestzeit beim heutigen Shakedown mit einer Zeit von 4:29.6 Minuten gutschreiben lassen konnte. Der Finne ist zufrieden und lobte die Arbeit seiner Crew: „Der Wagen fühlt sich gut an, ich bin wirklich glücklich.“ Vor dem ersten Schotter-Einsatz dieser Saison absolvierte Bosse und sein Teamkollege Mikko Hirvonen einen Test in Spanien.

Auch die beiden Subaru-Fahrer meldeten sich nach mäßigen Ergebnissen zu Saisonbeginn eindrucksvoll in der Rallye-Weltmeisterschaft zurück. Petter Solberg holte die zweitbeste Zeit und freut sich schon auf die Veranstaltung in Südamerika: „Gut, der Shakedown war schon etwas hart, doch die erste Passage war schon repräsentativ für die ganze Rallye. Morgen werden die ersten drei Prüfungen sehr wichtig sein und mein Plan sieht vor einen Vorsprung herauszufahren, wegen meiner günstigen Startposition.“ – Teamkollege Chris Atkinson kam mit nur 1.9 Sekunden Rückstand als Vierter ins Ziel.

Eine überzeugende Leistung lieferte einmal mehr Manfred Stohl ab, der die drittbeste Zeit erzielte. Für den OMV-Piloten ist es nach dem Einsatz in der PWRC vor zwei Jahren die zweite Teilnahme in Südamerika und der Österreicher war noch nicht ganz mit der Einstellung seines Fahrzeugs zufrieden. „Die Prüfungen sind schwer und es ist schwierig einen guten Kompromiss beim Setup zu finden, zwischen den schnellen und langsamen Abschnitten.“

Sein Teamkollege Henning Solberg freut sich auf seinen mittlerweile vierten Einsatz im Peugeot 307 WRC: „Der Sieg in Norwegen hat mir geholfen, da ich den Wagen besser kennen lernen konnte und nun weiß, wie er arbeitet.“ – Der Bruder von Petter Solberg kam mit nur zwei Minuten Rückstand als Fünfter ins Ziel des Shakedowns.

Siebter wurde der amtierende Champion Sebastien Loeb, der ähnlich wie Solberg den Shakedown etwas hart empfand. „Ich mag diese Veranstaltung wirklich sehr und ich sehe dem Start sehr zuversichtlich entgegen. Es ist schwer zu sagen wie es während der Rallye laufen wird, da der Shakedown sich doch schon ein wenig von den Prüfungen hier unterscheidet.“

Rund eine halbe Sekunde vor ihm platzierte sich Teamkollege Dani Sordo bei seinem dritten WRC-Einsatz dieser Saison. Der junge Spanier darf jedoch im Gegensatz zu Loeb und Pons mit aktiven Differenzialen starten.

Ergebnisse Shakedown der Corona Rally Mexico:
1. M. Grönholm/T. Rautiainen – Ford Focus WRC 4:29.6 Minuten
2. P. Solberg/P. Mills – Subaru Impreza WRC + 1.4 Sekunden
3. M. Stohl/I. Minor – Peugeot 307 WRC + 1.5
4. C. Atkinson/G. Macneall – Subaru Impreza WRC + 1.9
5. H. Solberg/C. Menkerud – Peugeot 307 WRC + 2.0
6. D. Sordo/M. Marti – Citroën Xsara WRC + 2.9
7. S. Loeb/D. Elena – Citroën Xsara WRC + 3.4
8. X. Pons/C. del Barrio – Citroën Xsara WRC + 6.6

Aktuelle Schlagzeilen

WM-Finale 2026

Wie Petter Solberg das WM-Drama seines Sohnes erlebte

23. Oktober 2026

DRM-Finale

Rallycross-Weltmeister Kristoffersson startet in der Lausitz

22. Oktober 2026

WRC27-Projekt geprüft

Richards: Was Red Bull bei der WRC falsch machte

22. Oktober 2026

Neue Pläne

Rally-Raid: FIA plant große Technikreform für 2030

21. Oktober 2026

Neues Technisches Reglement

WRC 2027: Neue WM-Titel und mehr Leistung

20. Oktober 2026

Rallye-Pyramide

FIA führt neue Rally6-Klasse ein

20. Oktober 2026

Alle Schlagzeilen

Anmelden

Registrieren

Passwort zurücksetzen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du erhältst anschließend einen Link zur Erstellung eines neuen Passworts per E-Mail.

Der Upload läuft... bitte lassen Sie dieses Fenster geöffnet.