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Rallye Dakar

Rallye Dakar Logo

Sie gilt als eines der härtesten Rennen im Rallye-Kalender: Die Dakar. Mensch und Maschine bewegen sich hier permanent im roten Bereich. Extreme sind bei der Dakar keine Ausnahmen, sondern die Regel. Das soll auch 2023 so sein, die zum vierten Mal in Saudi-Arabien stattfindet. Rund 5.000 Wettbewerbs-Kilometer müssen dabei überwunden werden, die alles andere als eine gemütliche Spazierfahrt auf gut ausgebauter Straße werden. Die Organisatoren der Amaury Sport Organisation (ASO) haben für die anstehende Dakar auch wieder eine Herausforderung im Plan, die besondere Fähigkeiten von den Fahrern verlangt.

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Zeitplan Rallye Dakar 2023

31.12.PrologSea Camp–Sea CampPrüfung: 11,00 km
Verbindung: 0,00 km
Gesamt: 11,00 km
01.01.Etappe 01Sea Camp–Sea CampPrüfung: 367,00 km
Verbindung: 235,56 km
Gesamt: 602,56 km
02.01.Etappe 02Sea Camp–al-'UlaPrüfung: 430,00 km
Verbindung: 159,07 km
Gesamt: 589,07 km
03.01.Etappe 03al-'Ula–Ha'ilPrüfung: 447,00 km
Verbindung: 222,15 km
Gesamt: 669,15 km
04.01.Etappe 04Ha'il–Ha'ilPrüfung: 425,00 km
Verbindung: 149,01 km
Gesamt: 574,07 km
05.01.Etappe 05Ha'il–Ha'ilPrüfung: 373,00 km
Verbindung: 272,04 km
Gesamt: 645,04 km
06.01.Etappe 06Ha'il–Al-DawadimiPrüfung: 465,00 km
Verbindung: 411,24 km
Gesamt: 876,24 km
07.01.Etappe 07Al-Dawadimi–Al-DawadimiPrüfung: 472,00 km
Verbindung: 169,46 km
Gesamt: 641,46 km
08.01.Etappe 08Al-Dawadimi–RiadPrüfung: 398,00 km
Verbindung: 315,85 km
Gesamt: 713,85 km
09.01.RuhetagRiad
10.01.Etappe 09Riad–HaradhPrüfung: 358,00 km
Verbindung: 328,00 km
Gesamt: 686,00 km
11.01.Etappe 10Haradh–ShaybahPrüfung: 113,00 km
Verbindung: 510,94 km
Gesamt: 623,94 km
12.01.Etappe 11Shaybah–Empty QuarterPrüfung: 275,00 km
Verbindung: 153,27 km
Gesamt: 428,27 km
13.01.Etappe 12Empty Quarter–ShaybahPrüfung: 183,00 km
Verbindung: 181,86 km
Gesamt: 364,86 km
14.01.Etappe 13Shaybah–Al-HofufPrüfung: 154,00 km
Verbindung: 521,60 km
Gesamt: 675,60 km
15.01.Etappe 14Al-Hofuf–DammamPrüfung: 136,00 km
Verbindung: 281,30 km
Gesamt: 417,30 km

 



Loeb wird Zweiter weiterlesen

Al-Attiyah gewinnt erneut die Rallye Dakar

Nasser Al-Attiyah und Co Matthieu Baumel gewinnen im Toyota erneut die Rallye Dakar. Hinter Sebastien Loeb feiert Timo Gottschalk zusammen mit seinem Fahrer Lucas Moraes überraschend den dritten Rang.

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Rallye Dakar - Etappe 12 weiterlesen

Loeb schnappt sich Moraes

Mit dem fünften Tagessieg in Folge überholt Sebastien Loeb den bislang zweitplatzierten Lucas Moraes. An der Spitze steuert Nasser Al-Attiyah einem weiteren Dakar-Triumph entgegen.

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Rallye Dakar - Etappe 11 weiterlesen

Mehr Wüste geht nicht und Loeb wieder vorn

In der größten Sandwüste der Welt scheint sich Sebastien Loeb mit seinem Prodrive Hunter wohlzufühlen. Der Franzose setzt erneut die Tagesbestzeit.

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Rallye Dakar - Etappe 10 weiterlesen

Loeb ist erneut Schnellster - Moraes wird seekrank

Die zehnte Wertungsprüfung der Rallye Dakar kann man getrost mit "kurz und knackig" beschreiben. Kurz, weil gerade einmal 114 Kilometer lang. Knackig, weil Dünen in allen Schwierigkeitsgraden die Distanz bestimmte. Sebastien Loeb holte sich den Tagessieg.

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VIDEO: Rallye Dakar - 9. Etappe

Sebastien Loeb schnappt sich den Tagessieg - Carlos Sainz rollt ins Aus.

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Geschichte der Rallye Dakar

Die Legendäre

Spricht man über die Dakar, dann lassen sich Superlative kaum verhindern. Sie gilt zurecht als eines der härtesten Rennen im Motorsport-Kalender. Über tausende Kilometer werden auf teils unwegsamen Gelände überwunden. Wüsten, Steppen und Einöden verlangen Motoren, Stoßdämpfern und Bremsen alles ab. Namensgebend für die Rallye ist die senegalesische Hauptstadt Dakar. Sie war Zielort bei der ersten Auflage des Rennens, die am 26. Dezember 1978 in Paris gestartet wurde. Initiator und Organisator war der Franzose Thierry Sabine. Nach seinem tragischen Tod bei einem Hubschrauber-Absturz während der Dakar 1986 übernahm für einige Jahre sein Vater die Organisation des Rennens. Heute liegen die Rechte bei der ASO, die unter anderem auch die Tour de France organisiert.

Die Dakar war früher unter der Bezeichnung Rallye Paris – Dakar bekannt. In den 1990er-Jahren bekam sie dann ihren heutigen Namen „Dakar“. Doch die Hauptstadt Senegals ist bereits seit einigen Jahren nicht mehr Zielort der Rallye. 2008 wurde das Rennen wegen politischer Unruhen und Terrordrohungen gegen die Veranstaltung auf dem afrikanischen Kontinent abgesagt. Doch bereits ein Jahr später lebte die Rallye-Legende in Südamerika wieder auf. Seither wird die Dakar hier ausgetragen. Das wird auch mittelfristig so bleiben, vermutet der Renndirektor der Rallye, Etienne Lavigne: „Ich denke, im Moment ist es nicht vorstellbar, nach Afrika zurückzukehren", wurde er im November 2017 in mehreren Medien zitiert.

Die Legende der Dakar wird neben den extremen Bedingungen auch von ihren Siegern getragen. Allen voran steht der Franzose Stéphane Peterhansel. Mit 13 Gesamtsiegen ist er der Rekordhalter in der Geschichte der Dakar. Doch nicht nur er ist in den Annalen der Dakar als herausragender Fahrer vermerkt.

Berühmte Fahrer

Peterhansel ist einer von drei Fahrern, die die Dakar auf vier und auf zwei Rädern gewonnen haben. Hubert Auriol gewann sie 1981 und 1983 auf dem Motorrad und 1992 mit dem Auto. Dem Spanier Nani Roma gelang dies 2004 auf dem Motorrad und zehn Jahre später auf vier Rädern. Peterhansel war 1991, 1992, 1993, 1995, 1997 und 1998 auf dem Motorrad erfolgreich und 2004, 2005, 2007, 2012, 2013, 2016 und bei der letztjährigen Auflage 2017 mit dem Auto Sieger. Zweiterfolgreichster Autopilot hinter Peterhansel ist der legendäre Finne Ari Vatanen, der die Dakar viermal gewann.

Auch Deutschland hat bereits einen Sieger bei der Dakar. Jutta Kleinschmidt war bei ihrem Erfolg 2001 nicht nur der erste Sieger aus Deutschland, sondern auch die erste Fahrerin, die bei der Dakar die Gesamtwertung gewann. Mit ihrem Sieg auf einem Mitsubishi leitete sie für eine Erfolgswelle für den japanischen Automobilhersteller ein. Sieben Jahre in Folge gewannen die Japaner die Automobilwertung. 

Zuletzt war Peugeot das Maß aller Dinge. Die Franzosen werden jedoch bei der 40. Auflage vorerst das letzte Mal am Start sein. Künftig möchte man sich auf die Rallycross-WM fokussieren. Doch für den letzten Start hat Peugeot nochmal die ganz großen Namen der Szene für sich gewonnen. Peterhansel, Loeb, Sainz und Cyril Despres legen ihre Hände ans Steuer eines Peugeots. Erfolgreichste Automarke ist aber immer noch Mitsubishi Motors mit insgesamt 12 Erfolgen. Bei der Lkw-Wertung liegt KAMAZ mit 14 Siegen vorn. KTM ist mit seiner Siegesstrecke seit 2001 die erfolgreichste Marke bei den Motorrädern. 

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