Rekordstarterfeld bei der Württemberg Historic

130 Teams und rund zwei Dutzend verschiedene Marken gibt es beim dritten Lauf zur Deutschen Classic Serie (DCS) zu bewundern. Unter den Startern befindet sich auch ein 100 Jahre alter Buick Roadster von 1914.

12. Mai 2014

Michael Heimrich

Rekordstarterfeld bei der Württemberg Historic

Am 16. Mai fällt der Startschuss zur ADAC Württemberg Historic. Von einem der schönsten süddeutschen Marktplätze in Biberach an der Riß aus führt die 16. Auflage der beliebten Oldtimer-Ausfahrt in zwei Tagen durch Oberschwaben. Stationen wie der Ehinger Marktplatz und das Kloster Obermarchtal bieten bereits am ersten Rallyetag eine traumhafte Kulisse für Fahrer und Fans. Auch an Tag zwei halten die Veranstalter der ADAC Württemberg Historic zahlreiche Highlights wie das Franziskanerinnenkloster Bonlanden bereit. Auf der Etappe nach Bad Wurzach bekommt der Rallye-Tross sogar prominente Unterstützung: Roland Bürkle, Bürgermeister von Bad Wurzach, wird die Ausfahrt persönlich bis in die ehemalige Residenzstadt begleiten.

Nicht nur das oberschwäbische Panorama kann sich sehen lassen, auch das Starterfeld hat sich mit 130 historischen Fahrzeugen bei diesem Lauf selbst übertrumpft. Großer Favorit sind die viermaligen Württemberg Historic-Gewinner und aktuellen DCS-Tabellenführer Norbert Henglein/Günter Röthel im Porsche 911 RSR. Auf eine satte Punkteausbeute im Schwabenland hoffen auch ihre härtesten Rivalen in der DCS-Gesamtwertung Patrick Weber/Sonja Ackermann (BMW 3.0 si), Peter Redel/Stefan Redel (Triumph TR4) und Dieter Klaiber/Sabine Worschech (Fiat 124 Abarth). Darüber hinaus haben sich einige Raritäten angemeldet, z. B. der Buick Roadster B24 von Werner Hahnen aus dem Jahre 1914. „Es ist das einzige Auto aus dieser Zeit, das noch eine Straßenzulassung hat“, erklärt Hahnen stolz. „Alle anderen stehen im Museum.“ Ebenfalls am Start: Ein Nachbau des auch als „rote Sau“ bekannten Mercedes 300 SEL AMG 6.8, der in den 70er-Jahren bei Tourenwagenrennen für Furore gesorgt hat.

Generell bietet die Veranstaltung zwei unterschiedliche Konzepte zum Erleben der beliebten Oldtimer-Ausfahrt an: Insgesamt 88 ambitionierte Gleichmäßigkeitssportler, darunter die Starter der DCS, stellen sich der 450 Kilometer langen Zuverlässigkeitsfahrt mit Gleichmäßigkeitsprüfungen. 42 Teilnehmer begeben sich auf die touristische Genussfahrt, bei der es verschiedene Aufgaben wie das Auffinden von Bilderrätseln, Geschicklichkeits- oder Gleichmäßigkeitsprüfungen zu lösen gilt. Auf beide Starterfelder wartet eine spannende Veranstaltung mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und viel Zuschauerinteraktion.

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