Hirvonen in der Warteschleife

Das Citroën-Team wird sich im kommenden Jahr verändern. Ob Mikko Hirvonen in den weiteren Plänen der Franzosen eine Rolle spielt, ist im Moment noch völlig offen.

19. Juli 2013

Michael Heimrich

Hirvonen in der Warteschleife

Die Saison ist für Mikko Hirvonen bislang alles andere als wunschgemäß verlaufen. Statt wie erhofft um den Fahrertitel zu kämpfen, muss der Finne erkennen, dass er im Moment der Rolle als Nummer-1 von Citroën nicht gewachsen ist. Jetzt geht es nur noch darum, den Herstellertitel nicht an Volkswagen zu verlieren. In dieser für Citroën wichtigen Wertung ist man gegenüber dem deutschen Neueinsteiger ins Hintertreffen geraten, auch wegen einer mageren Punktausbeute von Hirvonen.

Während der Verkündung des Einstiegs in die Tourenwagen-WM erklärte Citroën ebenfalls, dass man künftig das Programm in der Rallye-WM neu ausrichten wird. Khalid Al-Qassimi, der mit seinem vielen Geld aus Abu Dhabi das Team bereits in diesem Jahr absicherte, ist gesetzt, die anderen beiden Cockpits sind noch unbesetzt. Auch Hirvonen muss aus den zuvor genannten Gründen um seine Zukunft bei Citroën zittern.

„Ich warte natürlich darauf, wie sich Citroën entscheidet. Klar ist, ich möchte im Rallyesport aktiv bleiben“, stellte er klar. „Citroën hat eine Option für das nächste Jahr. Bis Ende August müssen sie sich entscheiden.“

Sollte Citroën kein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit haben, dann wird es für den Vize-Weltmeister eng, denn viele freie Sitze wird es 2014 nicht geben. Volkswagen ist mit Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala bestens besetzt. Bei M-Sport muss ein Teil des Budgets vom Fahrer selbst gestemmt werden. Ein Rückschritt den sich Hirvonen wohl nicht antun wird. Ob Hyundai eine Option für ihn Finnen ist? „Im Moment kann ich nicht sagen, was im nächsten Jahr passieren wird“, gibt sich Hirvonen ebenso abwartend wie offen für neue Möglichkeiten. 

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