Nach fünf Vizemeisterschaften hat Elfyn Evans sein großes Ziel erreicht. Bei der Rallye Sardinien sicherte sich der 37-Jährige gemeinsam mit Scott Martin den Weltmeistertitel 2026. Mit dem Erfolg ist auch das Recht verbunden, in der kommenden Saison die Startnummer 1 zu tragen. Ob Evans davon Gebrauch macht, ist allerdings noch offen.
„Wir diskutieren die Entscheidung noch“, verriet der Toyota-Pilot. „Eigentlich würde ich die 33 bevorzugen, aber Scott ist von der Nummer 1 mehr angetan. Wir müssen das noch untereinander ausmachen.“
Die 33 ist längst ein Markenzeichen
Evans hat gute Gründe, an seiner bisherigen Startnummer festzuhalten. Über die Jahre ist die 33 zu seinem persönlichen Erkennungszeichen geworden. Sie findet sich nicht nur auf seinem Rallyeauto, sondern auch auf Fanartikeln und seiner Kleidung.
Dahinter steckt sogar ein kleines Detail: Dreht man die Zahl um 180 Grad, lassen sich die beiden Dreien mit etwas Fantasie als Buchstaben EE lesen, die Initialen von Elfyn Evans.
„Meine Startnummer ist über die Jahre hinweg zu einer Art Identität für mich geworden. Warum sollte der Titel daran etwas ändern?“, fragt der frischgebackene Weltmeister.
Die Entscheidung für eine persönliche Startnummer wäre keineswegs ungewöhnlich. Kalle Rovanperä verzichtete nach seinen WM-Titeln 2022 und 2023 ebenfalls auf die Nummer 1 und blieb seiner 69 treu. Sebastien Ogier wählte dagegen nach seinem Titelgewinn 2025 für die Saison 2026 die traditionelle Nummer des Weltmeisters.
Erste Kilometer im neuen Toyota
Während die Diskussion über die Startnummer noch läuft, bereitet sich Evans bereits auf die kommende Saison vor. Vergangene Woche absolvierte er in Portugal weitere Testfahrten mit dem neuen Toyota nach dem WRC27-Reglement.
Mit dem technischen Neustart verabschiedet sich die Rallye-Weltmeisterschaft von den bisherigen Rally1-Fahrzeugen. Toyota entwickelt für die neue Fahrzeuggeneration ein komplett neues Auto, mit dem Evans seinen Titel verteidigen will.

