ADMV-RM & Schotter-Cup

Havelland: Andervang contra Liebehenschel – oder Rostek?

Die Spargelstadt Beelitz bei Berlin ist am Wochenende Schauplatz der 53. PRS-Havelland-Rallye. Um den Sieg kämpfen fünf RC2-Boliden; dabei steht der schwedische Hyundai-Pilot Stig Andervang einem Skoda-Quartett mit Dennis Rostek, Dark Liebehenschel, Herbert Lösch und Thomas Lorenz gegenüber.

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14. Oktober 2026

Alfred Gorny

Havelland: Andervang contra Liebehenschel – oder Rostek?

Schotter-Cup, DSRC und die ADMV-Rallye-Meisterschaften biegen auf die Zielgerade ein. Beim vorletzten Lauf fallen die ersten ADMV-Titelentscheidungen, für das Finale in der Lausitz werden die Weichen gestellt. Am Freitag können die Fans Fahrer und Fahrzeuge aus der Nähe erleben. Um 15 Uhr beginnt im Autohaus Schachtschneider (14129 Beelitz, Zum Bahnhof 1) die technische Abnahme mit Fahrervorstellung. Das Rallyezentrum mit Fahrerlager wird wieder auf dem Jakobs Hof, direkt an der B2, eingerichtet. Am dortigen Infopunkt können die Zuschauer Programmhefte kaufen

Um 13.01 Uhr startet der vielmalige Trabi-Champion Mario Keller mit 75 Zweitakt-PS als Erster auf die 175 km lange Strecke mit 62 WP-Kilometern und ständigem Belagwechsel. Ostalgische Gefühle kommen auf, wenn mit den Startnummer 16 bis 22 ein Moskwitsch und sechs Lada vorbeidriften. Bei den Fahrzeugen ohne Allradantrieb ist Fabian Schulze im Peugeot 208 Rallye der Favorit, dahinter lauern Uwe Joachim (Corsa Rally4), Yannik Keller (Fiesta ST), Stephan Dammaschke (Clio Ragnotti) und Nico Weigert (BMW M3) auf Ihre Chance.

Der Showdown der Allradler geht mit dem Mitsubishi-Duell zwischen Raphael Ramonat und dem Finnen Rasmus Tuominen in die heiße Phase. Nach Thomas Pahlitzsch (Peugeot 208 T16) und Ex-Meister Petri Reinikainen (Ford Fiesta R5) folgen Thomas Lorenz und Herbert Lösch in den älteren Skoda Fabia R5. Dark Liebehenschel (Skoda Fabia Rally2) führt im Duell mit Stig Andervang (Hyundai i20N Rally2) zwar mit 3:1, doch der Schwede hat die Havelland-Rallye in den letzten drei Jahren dreimal gewonnen. Den Schlusspunkt setzt Dennis Rostek mit Startnummer 64 auf seinem Skoda Fabia RS Rally2.

Während die WP 1 keinen Zuschauerpunkt ausweist, gibt es auf dem Rundkurs Brück, der dreimal als WP 2+3+5 gefahren wird, gleich drei Zuschauerzonen – darunter auch den Jump über die Industriebahn, wo auf WP 2 (ab 13:50 Uhr) eine Streckenreportage geplant ist. Die 13 km lange „Königsprüfung“ WP 4+6 verspricht einen Höhepunkt mit der Ortsdurchfahrt in Deutsch Bork; dort steigt traditionell die Rallye-Fete am Dorfgemeinschaftshaus mit Kaffee und Kuchen, Bier und Bratwurst sowie Streckenreportage ab 17:30 Uhr. Gegen 19:30 wird das erste Fahrzeug im Ziel auf dem Jakobs Hof erwartet.

Mehr Infos unter www.prs-berlin.de

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