Weidl kann nicht zur Dakar

Volkswagen muss bei der Rallye Dakar 2006 auf seinen technischen Leiter Eduard Weidl verzichten, der immer noch eine schwere Krankheit auskurieren muss.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Weidl kann nicht zur Dakar

Wegen andauernder Rehabilitations-Maßnahmen kann der 40-jährige Weidl, seit 1999 für die Technik bei Volkswagen Motorsport verantwortlich, den am 31. Dezember in Lissabon startenden Wüsten-Klassiker nicht begleiten. Eduard Weidl, der auch die Konstruktion und technische Entwicklung des „Dakar“-Prototypen Race Touareg verantwortet, war Ende Oktober an einer schwerwiegenden Bakterien-Infektion erkrankt.

„Das Fehlen unseres Technik-Chefs Eddi Weidl trifft uns natürlich hart. Doch die Gesundheit hat absoluten Vorrang. Das gesamte Team von Volkswagen Motorsport wünscht ihm gute Besserung. Eddi wird zum Ziel nach Dakar fliegen – und wir freuen uns darauf, ihn dort wieder zu sehen“, äußerte Teamchef Kris Nissen. „Selbstverständlich haben wir die Struktur des Teams angepasst und die Verantwortung und Aufgaben von Eddi Weidl auf mehrere Personen verteilt.“

„Leider kann ich das Team bei der ?Dakar? nicht vor Ort unterstützen. Ich werde von Deutschland aus mitfiebern, die Rallye im Internet verfolgen und per Telefon helfen, wann immer es nötig und möglich ist. Ich drücke die Daumen und glaube fest daran, dass wir mit dem Race Touareg 2 realistische Chancen auf den Sieg haben“, so Eduard Weidl.

Noch offen ist, ob Motoren-Chef Donatus Wichelhaus die komplette Rallye Dakar im Service-Touareg begleiten kann. Der 43-Jährige leidet seit einigen Wochen an einem Bandscheibenvorfall. Kris Nissen: „Donatus wird zunächst die beiden Europa-Etappen mitmachen. Dann fällt die Entscheidung, ob er auch die gesamte ?Dakar? dabei sein kann.“

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