Eingestimmt werden die Fans von zwei Top-Vorauswagen: Carsten Mohe im Porsche 992 Rally und Peter Corazza im Skoda Fabia Rally2. Danach wird ein spannender Vierkampf erwartet unter den Mitsubishi-Evo-9-Piloten Rudi Reindl, Patrik Dinkel, John Macht und Sebastian Schmidt.
Mit fünf Siegen und drei zweiten Plätzen zwischen 2012 und 2025 kommt der Oberbayer Reindl fast schon als „Hausherr“ ins Erzgebirge, während seine oberfränkischen Konkurrenten maximal drei Grünhain-Starts vorweisen können, aber bereits einige Gesamtsiege in dieser Saison. Mit Roland Macht (Sieger 2016 und 2019), Dirk Richter (Sieger 2009) und Christian Bauer (ADMV-Meister 2024) stehen weitere bekannte Mitsubishi-Fahrer auf der Starterliste. Aus dem Subaru-Lager wollen Nico Rostalski und Dominik Honke vorn mitmischen. Natürlich reist auch Jochen Baumhauer im Gruppe-G-Audi TT RS – wie alle Jahre – aus Ulm an.
In die Mitsubishi-Phalanx könnten am ehesten die schnellsten Rally4-Renner einbrechen. Fabian Schulze im Peugeot 208 und Jan Horlbeck im Ford Fiesta haben zuletzt bei der Osterburg-Rallye mit den Plätzen 2 und 6 die Turbo-Allradler herausgefordert. Beim ADMV-Pokal wird es einen Wechsel an der Spitze geben, weil die führenden Brandenburger Norbert Meyer und Andre Raupach zu Hause bleiben.
Titelverteidiger Pierre Günther, Torsten Brunke (aktueller Spitzenreiter der ADMV-Meisterschaft) und U25-Top-Pilot Yannik Keller wollen die Führung übernehmen, haben aber jede Menge Konkurrenten in ihren Klassen. Günther tritt im Honda Civic bei den 1600ern gegen das Polo-Trio mit Maximilian Trunk, Lars Meyer und Andreas Schramm an. Brunke (Golf 3) und Keller (Fiesta ST) treffen auf Bernd Michel (Kadett), Helmut Hodel (Golf 3), Markus Heinze (Clio III) und Sebastian Zimmermann (Fabia R2). Auch in der Sächsischen Meisterschaft liefern sich Günther und Keller beim Heimspiel ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 75 Teams, darunter 4 Trabant, stehen auf der Startliste, hinzu kommen 13 „Historische“, die im Anschluss an das Rallye-35-Feld starten.
Die 22. ADMV Herkommer Kfz-Technik Rallye Grünhain wird auf fünf Wertungsprüfungen über 34 km komplett auf Asphalt entschieden. Dreimal steht die Bergprüfung auf 650 Meter hinauf zur Antonshöhe auf dem Programm, zweimal der populäre Rundkurs in Lauter. Dort wird es bei der WP 4 voraussichtlich heiß hergehen, wenn 3 Runden auf dem anspruchsvollen Kurs für enge Abstände sorgen. Zuschauer sollten 10-15 Minuten Fußweg zwischen Parken und Strecke einplanen.
Neu ist in diesem Jahr das Rallyezentrum am Oberbecken oberhalb von Markersbach. Die Anfahrt erfolgt über die B 101, die zwischen Raschau und Markersbach in Richtung Spreicherbecken verlassen wird. Dann ist für 4 km der Ausschilderung zum Oberbecken zu folgen. Am Freitag findet dort im Zelt die Abnahme mit Fahrervorstellung statt. Am Samstag trifft man sich im Zelt zum Essen und Trinken, zur Siegerehrung und zur Rallye-Party. Programmhefte gibt es auch an zahlreichen Tankstellen in den umliegenden Städten und Dörfern.
Mehr Infos unter www.mc-gruenhain.de
