Katsuta schnellster Fahrer

Video: Rallye Finnland 2026 – Shakedown

Takamoto Katsuta hat beim Shakedown der Rallye Finnland die Bestzeit erzielt. Der Toyota-Pilot war auf der Prüfung Ruuhimäki 0,9 Sekunden schneller als Adrien Fourmaux und Oliver Solberg, die zeitgleich auf Rang zwei folgten.

30. Juli 2026

Michael Heimrich

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Takamoto Katsuta hat beim Shakedown der Rallye Finnland ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Der Japaner absolvierte die Prüfung Ruuhimäki in der schnellsten Zeit und lag am Ende 0,9 Sekunden vor Adrien Fourmaux und Oliver Solberg, die zeitgleich Rang zwei belegten.

Katsuta war im vergangenen Jahr Zweiter geworden und will diesmal noch einen Schritt weiter gehen. Die Rallye Finnland betrachtet er als seine zweite Heimveranstaltung, zugleich zählt sie für ihn zu den größten Herausforderungen im WM-Kalender.

„Natürlich möchte ich hier unbedingt gewinnen“, sagte Katsuta. „Aber Finnland gehört zu den schwierigsten Rallyes der Welt. Wer hier ein starkes Ergebnis erzielt, muss schon ein besonderer Fahrer sein.“

Den besten Eindruck im ersten Durchgang hatte zunächst Sami Pajari hinterlassen. Der Sieger der Rallye Estland führte das Klassement nach dem ersten Durchgang an, fiel im weiteren Verlauf jedoch auf Rang sechs zurück. Sein Rückstand auf Katsuta betrug 1,9 Sekunden. Zeitgleich mit ihm wurde Esapekka Lappi gewertet.

WM-Spitzenreiter Elfyn Evans belegte Rang vier. Ihm fehlten 1,7 Sekunden auf die Bestzeit seines Toyota-Teamkollegen Katsuta und 0,8 Sekunden auf Fourmaux und Solberg. „Ich freue mich auf das Wochenende“, sagte Evans. „Wir sollten diese Rally1-Autos auf solchen Strecken genießen, solange wir sie noch haben.“

Besonders eng lagen die Fahrer auf den Positionen sieben bis zehn zusammen. Thierry Neuville war lediglich eine Zehntelsekunde schneller als Jon Armstrong, der wiederum 0,1 Sekunden vor Josh McErlean lag. Dahinter folgte Mārtiņš Sesks mit demselben Abstand.

Sebastien Ogier beendete den Shakedown auf Rang elf. Der neunmalige Weltmeister lag drei Sekunden hinter Katsuta. An seiner Seite sitzt bei der Rallye Finnland einmalig Julien Ingrassia, da Stammbeifahrer Vincent Landais aus persönlichen Gründen fehlt.

„Natürlich hätte ich Vincent gern dabei gehabt. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie“, sagte Ogier. „Gleichzeitig freue ich mich, dass Julien nach fünf Jahren noch einmal zugesagt hat. Er ist immer noch genauso verrückt wie früher und bei allem sehr präzise. Ich bin sicher, dass er seine Aufgabe perfekt erledigen wird.“

Die Rallye Finnland beginnt am Donnerstagabend mit der Harju-Prüfung. Ab Freitag stehen die schnellen Schotterprüfungen in den Wäldern rund um Jyväskylä auf dem Programm.

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