„Ich bin überglücklich!“

Die erste „Akropolis“ im Alter von 18 Jahren, erster Sieg zehn Jahre später – Jari-Matti Latvala hat mit der Rallye Griechenland einen der großen Klassiker der FIA Rallye-Weltmeisterschaft für sich entschieden. Und dabei in Volkswagen Diensten seine Premiere als Sieger gefeiert.

2. Juni 2013

Michael Heimrich

„Ich bin überglücklich!“

Für den 28-Jährigen war es der achte Laufsieg in der WM und nach den dritten Plätzen in Portugal und Argentinien sein dritter Podiumserfolg in Folge. In Griechenland entschied er vier der 14 Prüfungen für sich. Insgesamt schlagen in der Karriere des Finnen 276 WP-Bestzeiten zu Buche.

Dank einer Änderung in der Abstimmung des Differenzials zur Rallye Argentinien und weiterer Feinarbeit in Griechenland passte Latvala den Polo R WRC erfolgreich an seinen Fahrstil an – Grundstein für den Erfolg. Mit Konstanz, Schnelligkeit und perfekt kalkuliertem Risiko sicherte sich Latvala seinen ersten Sieg bei der „Akropolis“.

„Ich bin überglücklich, ich widme diesen Sieg der ganzen Volkswagen Mannschaft. Mein Start in die neue Saison war sehr schwierig, aber das Team immer an mich geglaubt und mich grandios unterstützt. Es macht mich froh, jetzt in so viele glückliche Gesichter zu blicken“, sagte Latvala. „Die Rallye Akropolis zu gewinnen bedeutet mir auch deshalb viel, weil sie extrem hart und ein echter Klassiker ist. Seitdem ich hier mit 18 Jahren zum ersten Mal gestartet bin, habe ich davon geträumt, sie eines Tages zu gewinnen. Die letzte Prüfung war gefühlt die längste und schwierigste seit Langem, ich habe jeden Stein, jeden Schlag im Auto genau gespürt und das Ziel herbeigesehnt. Heute wird gefeiert!“

Auch Sportchef Jost Capito fiel ein Stein vom Herzen: „Der Sieg bei der Rallye Griechenland ist ein Erfolg der gesamten Mannschaft. Jari-Matti Latvala hat eine absolut perfekte Leistung gezeigt und sich mit Geduld und kalkuliertem Risiko zur rechten Zeit diesen Sieg verdient. Wie hoch diese Leistung einzuschätzen ist, kann man daran ablesen, dass ein Reifenschaden über Sieg oder Holzmedaille entschieden hätte.“

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