Marcel Neulinger und sein Beifahrer Jürgen Heigl sind am Samstagvormittag bei der Rallye Polen schwer verunglückt. Das oberösterreichische Duo kam auf der zweiten Wertungsprüfung kurz nach dem Start mit seinem Lancia Ypsilon Rally4 HF bei hoher Geschwindigkeit von der Strecke ab und prallte gegen einen Baum.
Die Rettungskräfte waren unmittelbar im Einsatz. Nach der Bergung und Erstversorgung wurden beide Besatzungsmitglieder in unterschiedliche Krankenhäuser gebracht.
Bei Neulinger stellten die Ärzte mehrere Brüche an beiden Beinen fest. Ein offener Bruch am linken Fuß wurde bereits operiert. Der zunächst geäußerte Verdacht auf eine Verletzung des Brustkorbs bestätigte sich dagegen nicht.
Der Mühlviertler wurde nach dem Unfall in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt, inzwischen aber wieder aufgeweckt. Er ist ansprechbar, sein Zustand wird als stabil beschrieben. Neulinger kann sich an den Unfall erinnern, ist derzeit jedoch noch stark geschwächt. In den kommenden Tagen ist eine weitere Operation an den Beinen vorgesehen.
Heigl erlitt nach aktuellem Stand keine Knochenbrüche. Der Beifahrer konnte das Krankenhaus bereits verlassen und befindet sich mit Prellungen sowie starken Schmerzen auf dem Rückweg nach Österreich. Dort soll er sich noch einmal gründlich untersuchen lassen.


