Am kommenden Wochenende werden Erinnerungen an die Rallye Deutschland und ihre spektakulären Prüfungen durch die Weinberge entlang der Mosel wach. Das gilt auch für Armin Kremer, der bei der Rallye ADAC Mittelrhein sein fast schon jährliches Gastspiel in der DRM gibt.
Für den Mecklenburger und Beifahrerin Jennifer Lerch beginnt das Rallye-Wochenende bereits morgen. Bei einem Test soll der neue Skoda Fabia RS Rally2 den letzten Feinschliff erhalten. Eingesetzt und vorbereitet wird das Fahrzeug vom BRR-Team rund um Raimund Baumschlager. Erst am vergangenen Samstag wurde der Skoda aus Mladá Boleslav abgeholt.
Nach dem Shakedown am Freitag erfolgt der Start am Samstagmorgen um 10 Uhr in Föhren. Von dort aus nimmt das Feld die ersten neun der insgesamt 13 Wertungsprüfungen in Angriff. Dabei wird es für die 80 Teams sofort ernst, denn die anspruchsvollen Prüfungen in den Weinbergen stehen auf dem Programm. „Ich freue mich richtig auf die dortigen Strecken. Sie sind in Deutschland einzigartig und extrem herausfordernd, dort man darf sich keinen Fehler leisten“, sagt Armin Kremer.
Am Sonntag geht es ab 8.50 Uhr auf die letzten vier Prüfungen. Sie führen überwiegend über Land- und Kreisstraßen mit teilweise welligem Asphalt und wechselnden Fahrbahnbelägen. „Diese Strecken haben einen völlig anderen Charakter, sind aber nicht weniger anspruchsvoll“, erklärt Kremer. „Insgesamt ist die Rallye in diesem Jahr kompakter geworden, was ich sehr begrüße.“
Nicht nur die besondere Streckenführung erhöht den Anspruch beim dritten DRM-Lauf. „Die angekündigte Hitze wird eine große Rolle spielen, auch im Hinblick auf das Reifenmanagement“, weiß Kremer.
Die Spitze der Rallye ADAC Mittelrhein ist mit insgesamt 14 Rally2-Fahrzeugen international besetzt. Für zusätzliche Würze sorgt das direkte Duell mit Marijan Griebel. Kremer unterstützt den mehrfachen Deutschen Meister seit Jahren mit seinem Unternehmen Mecklenburger Landpute. An Griebels Seite sitzt zudem Kremers Tochter Ella, die im vergangenen Jahr erstmals den Titel in der Deutschen Rallye-Meisterschaft gewann.
Übrigens: Der Einsatz bei der Rallye ADAC Mittelrhein soll nicht Kremers einziger Auftritt in der diesjährigen DRM bleiben. Nach aktuellem Stand plant er auch einen Start beim Saisonfinale in der Lausitz. Dort lieferte er sich im vergangenen Jahr ein packendes Duell mit seinem langjährigen Konkurrenten Matthias Kahle.
