Vincent Landais hat den persönlichen Grund für seine kurzfristige Absage bei der Rallye Finnland erklärt. Der Stammbeifahrer von Sebastien Ogier fehlte beim WM-Lauf rund um Jyväskylä, Julien Ingrassia sprang einmalig an der Seite des neunmaligen Weltmeisters ein.
Schon beim Test vor der Rallye war aufgefallen, dass Landais nicht im Toyota saß. Damals war lediglich von persönlichen Gründen die Rede. Nun äußerte sich der Franzose selbst in den sozialen Medien.
„Für meine Mutter, die uns viel zu früh verlassen hat“, schrieb Landais. Ihr Tod sei der Grund gewesen, weshalb er nicht an der Rallye Finnland teilnehmen konnte.
Gleichzeitig bedankte er sich für die zahlreichen Nachrichten und die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.
Landais wird dem Rallyesport noch etwas fernbleiben, soll aber Ende August zurückkehren. Ogier hatte nach der Rallye Finnland bereits bestätigt, dass sein Stammbeifahrer bei den verbleibenden WM-Läufen wieder an seiner Seite sitzen wird.
Der nächste Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft ist die Rallye Paraguay vom 27. bis 30. August.
Ogier und Ersatzbeifahrer Ingrassia waren in Finnland auf Siegkurs, ehe sie am Samstag bei hoher Geschwindigkeit schwer verunglückten. Ogier verlor nach dem Aufprall kurzzeitig das Bewusstsein und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus geflogen. Dort verbrachte er die Nacht, ehe er am folgenden Morgen entlassen wurde und nach Deutschland zurückkehrte. Bei dem Unfall erlitt der Franzose eine Gehirnerschütterung.


