Der Besuch fand vom 11. bis 17. Juni in Zusammenarbeit mit dem Automobile Competition Committee of the United States (ACCUS) statt. Vertreter der FIA aus den Bereichen Sport, Sicherheit und Medizin bewerteten dabei, ob die geplante Veranstaltung die Anforderungen an einen WM-Lauf erfüllen kann.
Den Auftakt bildete die Southern Ohio Forest Rally, ein Lauf der American Rally Association. Dort konnte die FIA den Ablauf einer bestehenden US-Rallye beobachten und sich mit den lokalen Organisatoren austauschen. Anschließend reiste die Delegation weiter nach Tennessee und Kentucky, wo zentrale Elemente des möglichen WRC-Laufs geprüft wurden.
Im Mittelpunkt standen die geplanten Wertungsprüfungen, Sicherheitskonzepte, medizinische Infrastruktur sowie mögliche Standorte für Servicepark und Startzeremonie in Knoxville und Nashville. Auch Pläne für Zuschauerangebote, TV-Produktion und begleitende Promotion wurden vorgestellt.
Eine Rückkehr der WRC in die USA hätte für die Meisterschaft sportlich und wirtschaftlich große Bedeutung. Der US-Markt gilt als einer der wichtigsten Automobil-, Medien- und Sportmärkte weltweit. Gleichzeitig könnte ein WM-Lauf in Nordamerika neue Fans, Partner und möglicherweise auch Hersteller ansprechen.
Die FIA wertet nun die Berichte aus und will ihre Schlussfolgerungen in den kommenden Monaten vorlegen. Erst danach wird klar, ob die Rally US tatsächlich den Sprung in den WRC-Kalender 2027 schafft.

