SS14: Bestzeit für Burns – Eriksson und Duval out

Während Gilles Panizzi seine Führung souverän verteidigt, könnte Richard Burns noch den zweitplazierten Marcus Grönholm angreifen.

10. März 2002

Michael Heimrich

SS14: Bestzeit für Burns – Eriksson und Duval out

"Wir kommen immer besser mit unserem Auto zurecht und auch unsere Reifenwahl stimmt jetzt.", erklärte Richard Burns und erzielte seine zweite Bestzeit bei der Rallye Korsika. Teamkollege Marcus Grönholm war nur zwei Sekunden langsamer und verteidigte seinen zweiten Rang gegen den immer schneller werdenden Weltmeister.

"Ich weiß nicht ob ich angreifen darf, oder ob Peugeot eine Stallregie ausgibt um die Platzierung zu sichern.", kommentierte Burns im Ziel der zweiten Etappe. Derzeit trennen Grönholm und ihn, bei noch zwei ausstehenden Wertungsprüfungen, gerade einmal 14 Sekunden. "Richard ist extrem stark und schnell, wir müssen um unsere Platzierung hart fighten.", meinte der Finne am Morgen.

Colin McRae konnte sich mit der ersten Bestzeit des Tages auf Gesamtrang vier vorfahren: "Auf den beiden Prüfungen heute morgen bin ich sehr aggressiv gefahren. Das Auto hat guten Grip und rutscht in den Kurven nicht mehr so sehr. Wir haben ein wenig Zeit auf SS14 liegen lassen, aber noch ist alles drin."

Subaru-Pilot Petter Solberg ärgert sich über eine falsche Reifenwahl: "Wir haben einen etwas zu weichen Reifen gewählt und auch unser SetUp war etwas zu konventionell. Wir setzen dabei auf eine Regen-Abstimmung, aber verlieren zuviel Zeit in den trockenen Passagen." Der Noweger liegt zwei Prüfungen vor Schluß nur 4.7 Sekunden hinter Carlos Sainz auf Rang sieben der Gesamtwertung.

Hyundai-Pilot Armin Schwarz kämpfte mit Reifenproblemen an seinem brandneuen Accent WRC: "Nach etwa 15 Kilometern auf der ersten Prüfung hatten wir Vibrationen im rechten Vorderreifen. Trotz Wechsels am Ende der Prüfung traten die Probleme in der folgenden Prüfung wieder auf." Auch Teamkollege Freddy Loix war nicht zufrieden: "Wir hatten Bremsprobleme, jedesmal wenn ich stark bremste, zog das Auto zur Seite. Ich hoffe es wird noch einmal regnen."

Nicht mehr dabei sind Kenneth Eriksson und Francois Duval. Während der Skoda-Pilot mit Problemen am Differenzial ausschied, kam der sensationell auffahrende Ford-Junior von der Strecke ab und war nicht mehr in der Lage die Rallye fortzusetzen.

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