Solberg ohne Erfahrung

Citroen und Ford nahmen an kleinen Rallyes in Irland teil, um sich auf den WM-Lauf vorzubereiten. Petter Solberg muss auf das Wissen der Subaru-Kunden setzen.

14. November 2007

Michael Heimrich

Anders als die Konkurrenz ging das Subaru-Team in diesem Jahr bei keiner Rallye in Irland an den Start. Die „Blauen“ reisen dennoch nicht als Irland-Greenhorns auf die „Grüne Insel“: So trat Chris Atkinson im vergangenen Jahr als einziger der WRC-Piloten bei der Generalprobe für die Veranstaltung an – wenn auch „nur“ mit einem Gruppe N-Impreza.

„Wir hatten nicht die Möglichkeit in Irland zu testen, aber wir können von der Erfahrung profitieren, die wir durch unsere Kundenfahrzeuge erhalten haben, die wir hier einsetzen“, so SWRT-Chef Richard Taylor. Sein Kollege Paul Howarth pflichtet ihm bei, gibt aber zu bedenken: „Die Rallye Irland unterscheidet sich enorm von einem normalen irischen Asphaltlauf. Die Strecken sind sehr eng und verdammt schnell, besonders zu Beginn. Es ist leicht abzufliegen, deshalb sind zwei Dinge enorm wichtig: Auf der Straße bleiben und die richtige Reifenwahl zu treffen. Die Prüfungen verzeihen keinen Fehler und wir können mit einer ähnlich hohen Ausfallquote rechnen, wie zuletzt in Japan.“

Petter Solberg freut sich dennoch auf die Premiere der Rallye Irland in der Weltmeisterschaft. „Ich bin noch nie eine dort gefahren und alles wird sehr neu für mich sein. Ich freue mich aber darauf, denn die Fans in Irland sind rallyeverrückt und das ist wirklich gut. Es macht immer Spaß vor Leuten zu fahren, die richtig mitgehen“, so der Norweger und bedauert, dass er nicht die Chance wie seine wichtigsten Konkurrenten hatte, einen Testeinsatz auf der grünen Insel zu bestreiten. „Es wäre gut gewesen, ein paar Rallyes zu Beginn des Jahres zu fahren, um ein Gefühl für die Beschaffenheit der Streckenoberfläche zu bekommen.“

Trotzdem ist sein Chef zuversichtlich. „Die Subaru Impreza sind die dominierende Kraft unter den in der irischen Meisterschaft vertretenen World Rally Cars“, blickt Richard Taylor optimistisch voraus.

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