Saftige Geldstrafe für Peugeot

Weil die Radnabe im Peugeot 208 R2 von WRC3-Sieger Raphael Astier zwei Millimeter zu groß war, muss Peugeot Sport 30.000 Euro Strafe an die FIA bezahlen.

10. April 2017

Michael Heimrich

Mit einem dicken Strafzettel endete die Rallye Korsika für Peugeot Sport. Bei der technischen Nachuntersuchung stellten die Offiziellen fest, dass die hintere Radnabe im Peugeot 208 R2 von WRC3-Sieger Raphael Astier einen Durchmesser von 32 Millimeter besitzt. Erlaubt sind jedoch nur 30 mm (+/- 0,05 mm).
Das Team gab an, dass man die Bauteile direkt von Peugeot Sport beziehe und daher annahm, dass diese die korrekten Maße hätten. Daraufhin befragten die Sportkommissare unter der Leitung von Waltraud Wünsch den Hersteller und erhielten die Erklärung, dass es sich um einen Fehler in der Homologation handelt. Man habe die Radnabe schon immer in dieser Größe verkauft.
Das Ergebnis der Anhörung: Astier darf zwar seinen WRC3-Sieg behalten und ging straffrei aus, Peugeot Sport muss dagegen 30.000 Euro bezahlen.

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