Trotz seines kurzen Auftritts im Rahmen der Rallye Finnland zieht Kalle Rovanperä die Rundstrecke weiterhin einer Rückkehr in die Rallye-Weltmeisterschaft vor. Der Finne macht keinen Hehl daraus, dass ihm der Rallyesport fahrerisch weiterhin großen Spaß bereitet, mit dem Gesamtpaket aus engem Zeitplan, intensiver Vorbereitung und umfangreichen Tests kann er sich aber deutlich weniger anfreunden.
Auch die kommende Fahrzeuggeneration reizt ihn derzeit nicht besonders. Eine Rückkehr in die WRC sei deshalb „sicher nicht meine bevorzugte Option“, wie er im Interview mit Motorsport aktuell verrät.
Mit Ogier im GT3 auf der Nordschleife?
Deutlich mehr Interesse zeigt Rovanperä am Sportwagensport. Besonders GT3-Fahrzeuge und die Nürburgring-Nordschleife passen nach seiner Einschätzung zu seinem Fahrstil. Die Strecke komme mit ihrem Charakter einer Rallye-Prüfung vergleichsweise nahe. „GT3 und Nordschleife, das wäre natürlich was“, sagt Rovanperä. Erfahrungen auf der Strecke hat er bereits bei Touristenfahrten gesammelt.
Auch die Idee eines gemeinsamen 24-Stunden-Einsatzes mit Sebastien Ogier gefällt dem Finnen. Ein GT3 komme einem Rally1-Auto auf Asphalt recht nahe. „Ich wäre dabei“, sagt Rovanperä, der gesundheitsbedingt seine Karriere im Formel-Sport unterbrechen musste. „Im Grunde starte ich wieder bei Null. Aktuell ist alles offen, und wir müssen sehen wohin es geht.“
