Renault sucht nach neuen Möglichkeiten

Nach dem erfolgreichen Debüt des neuen Clio R3T will Renault das Auto möglichst flächendeckend im Einsatz sehen und könnte ab 2016 die Junior-WM ausrüsten. Eine Stufe darunter denkt man mangels geeignetem Basismodell über R-Modelle von Dacia nach.

16. Oktober 2014

Michael Heimrich

Bahnt sich in der Junior-WM ein Wechsel des Herstellers an? Noch bis Ende 2015 wird Citroën die Nachwuchsserie mit dem DS3 R3T bestücken, doch es scheint, als ob die Zusammenarbeit mit der FIA anschließend nicht mehr fortgesetzt wird. In die Lücke könnte Renault springen, denn dort sucht man nach Einsatzmöglichkeiten für den brandneuen Clio R3T. 
„Dies wäre ein logischer Schritt“, sagt der bei Renault Sport für die Rallyeaktivitäten zuständige Josep Ferrer-Trias. „Mit dem Clio bieten wir den Toptalenten  der international höchsten Serie für frontangetriebene Autos das aktuell modernste Fahrzeug. Schon jetzt ist fix, dass der Gewinner der im kommenden Jahr im Rahmen der 2WD-Wertung der Rallye-EM ausgeschriebenen Renault Trophy im Jahr 2016 mit unserer Unterstützung sechs WM-Läufe im Renault Clio R3T bestreiten wird.“ 
Auch in Sachen R2 will Renault endlich nachlegen. Der Twingo gilt zwar noch immer als eines der besten Fahrzeuge in dieser Kategorie, doch mit dem neuen Serienmodell hat die Rallyeversion nichts mehr gemein. Antrieb und Motor sind mittlerweile ins Heck gewandert, damit passt das Auto in kein Rallye-Reglement mehr. Deshalb bringt Renault die Tochtermarke Dacia zurück ins Spiel. „Es macht Sinn, sich den Dacia Sandero genauer anzuschauen“, sagt der seit Jahresmitte bei Renault verantwortliche Ferrer-Trias. „Warum sollte ein künftiger R2 nicht von Dacia kommen?“ Bereits vor einigen Jahren testete Renault einen Logan als S1600-Renner und bei der Neuauflage des Sandero plante man in der Motorsportabteilung einen S2000-Ableger. Beide Projekte wurden jedoch nicht in die Tat umgesetzt. 

Vorest kein R5 von Renault

Ferrer-Trias betonte gleichzeitig, dass es einen R5 von Renault-Dacia in  naher Zukunft nicht geben wird.  „Die Rallyeaktivitäten sind neben dem Formel-1-Motor, den Renault World Series und anderen Rennsportmodellen nur ein kleiner Teil der vielfältigen Aktivitäten“, sagte Ferrer-Trias. „Unsere Mittel sind beschränkt, deshalb schauen wir im Moment eher auf die kleineren R-Modelle. Wer weiß, wie lange die Entwicklung eines Turbo-Allradler dauert, kann sich denken, dass in Sachen R5 vorerst nichts passiert.“

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