Rallye-Schweden: Organisatoren geraten unter Druck.

Nachdem der diesjährige Lauf unter sehr milden Wetter litt, verlangen viele Beteiligten die Verlagerung der Rallye in Richtung Norden.

5. Februar 2002

Michael Heimrich

Als einzige Schneerallye im WM-Kalender gebührt der Rallye Schweden ein besonderer Status. Doch durch milde Temperaturen während des Wochenendes verwandelte sich der zweite Lauf zur Rallyeweltmeisterschaft in eine Schotterrallye.

"Im letzten Jahr hatten wir noch einmal Glück mit den Bedingungen.", erklärte Colin McRae. "Aber in den Jahren zuvor gab es immer wieder Probleme. Daraus entstehen vor allem Schwierigkeiten mit den Reifen und deshalb klare Aussage von mir: die Rallye muss an einem anderen Ort stattfinden."

"Mit viel Schnee ist die Rallye die schönste Veranstaltung des Jahres. Aber wenn es nur Eis, Schlamm und Schotter gibt, ist es ein Alptraum.", ergänzte der Vize-Weltmeister.

Als Alternativen sind die Städte Umea und Ostersund im Gespräch. Doch die Organisatoren erklärten, dass es auch in diesen Ort keine "Schneegarantie" gäbe – zu dem habe Karlstadt noch einen Zwei-Jahres-Vertrag mit der Rallye.

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