Ursachenforschung nach Bränden

Polo R5-Fahrer in der Zwickmühle

Mit dem Polo R5 bietet Volkswagen Motorsport ein konkurrenzfähiges Fahrzeug an. Allerdings sorgen fünf Brände für Unruhe bei der Kundschaft. Möglicherweise bleiben die Autos vorerst stehen und das hat mit Fragen der Versicherung zu tun.

Drei Polo R5 fingen an diesem Wochenende Feuer. Zwei bei der Rallye Portugal, einer bei der Rallye Chablais in der Schweiz. Zuvor brannten bereits zwei Polo R5 auf Korsika und Gran Canaria. Verschiedene Rallyes, verschiedene Bedingungen und die Ursachenforschung gestaltet sich offenbar schwierig. Vermutet wird aktuell ein Problem bei der Tankentlüftung im Zusammenspiel mit dem neuen FIA-Sprit, der nun von Total geliefert wird. 

Bei Volkswagen Motorsport arbeitet man intensiv an einer Lösung und die Zeit drängt. Die Kunden sind nicht nur verärgert, sondern erwarten auch Probleme mit den Versicherungen für ihre Autos. Der schlechteste Fall: Alle Polo R5 müssen vorerst in der Garage bleiben, da die Autos nicht mehr ausreichend versichert werden können.

Schon in zwei Wochen steht der WM-Lauf auf Sardinien an und Ole Christian Veiby, der am zweiten Tag der Rallye Portugal nach einem Brand ausfiel, erklärte: „Wir müssen jetzt mit Volkswagen abklären, was wirklich passiert ist und dann abstimmen, was als nächstes kommen wird.“

VW Motorsport Technikchef Francois-Xavier Demaison sagte: „Wir haben bereits einige Ideen, aber alle neuen Teile müssen zunächst ausgetestet werden bevor wir sie einsetzen können.“

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