Neuville-Überschlag im Shakedown

Im Aufwärmtraining fliegt Thierry Neuville im Hyundai i20 WRC von der Strecke, kann aber am Freitag an den Start gehen. Den Shakedown gewinnt Jari-Matti Latvala.

21. August 2014

Michael Heimrich

Neuville-Überschlag im Shakedown

Thierry Neuville hat sich beim Shakedown zur Rallye Deutschland im Hyundai i20 WRC überschlagen. Nach zwei problemlos absolvierten Durchgängen in Konz endete der dritte in den Weinreben. „In einer schnellen Linkskurve, die zumacht, bin ich hinten gegen die Bordsteinkante gefahren. Das hat mich aus der Linie herausgeworfen, ich habe das Heck durch das Gras verloren und dann ging es durch die Weinberge“, beschreibt Neuville den Unfall.
„Wir haben uns sofort überschlagen, das Auto wollte einfach nicht aufhören zu rollen. Es ging den Hang runter und nach sechs, sieben Umdrehungen sind wir dann schlussendlich zum Stehen gekommen.“ Neuville und Beifahrer Nicolas Gilsoul kletterten unverletzt aus dem Auto. „Die Tür von Nicolas hat sich geöffnet und in den Weinbergen ist das durch die vielen Eisenstangen sehr gefährlich. Wir können von Glück reden, dass uns da nichts passiert ist!“
Nach einer Inspektion durch die FIA-Techniker gab es grünes Licht für die Reparatur. Der Hyundai #7 wird am Freitag an den Start gehen. „Die Scheibe war kaputt, die Stoßstangen waren weg, der Heckspoiler war auch kaputt. Und der Stoßdämpfer vorne rechts war gebrochen. Ansonsten war es eigentlich nur Blechschaden. Mechanisch hat das Fahrzeug kaum etwas, das wird schnell repariert sein“, meint Neuville.
Schnellster im Shakedown war Jari-Matti Latvala in einer Zeit von 2:20,8 Minuten, auch die Plätze zwei und drei gingen an Volkswagen. Sébastien Ogier fuhr die 4,55 Kilometer in 2:21,3, Andreas Mikkelsen in 2:21,9. Citroën-Fahrer Kris Meeke war Viertschnellster (2:22,5), dahinter folgen Dani Sordo im Hyundai i20 (2:23,0) und Mikko Hirvonen im Ford Fiesta (2:23,7).

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