Noch keine Entscheidung

Hyundai denkt bereits an 2029

Hyundai hat seine Zukunft in der Rallye-WM für 2027 weiterhin nicht verraten. Allerdings laufen bereits Gespräche mit FIA und WRC-Promoter über die deutlich offeneren Antriebsregeln ab 2029.

29. September 2026

Michael Heimrich

Hyundai denkt bereits an 2029

Hyundai steht vor einer Richtungsentscheidung. Sicher ist bislang nur, dass der koreanische Hersteller 2027 kein neues Auto nach dem WRC27-Reglement einsetzen wird. Wie es stattdessen weitergeht, ist offiziell noch nicht verkündet.

Sportdirektor Andrew Wheatley verweist darauf, dass zunächst die sportlichen Rahmenbedingungen für die kommende Saison geklärt werden müssen. Dabei spielt unter anderem eine Rolle, welche Wertungen für Teams und Fahrer geschaffen werden und mit welchem Fahrzeug Hyundai sinnvoll antreten könnte. „Im Moment müssen wir diese Details bestätigen und dann können wir eine Richtung wählen“, sagt Wheatley gegenüber RallyJournal.com.

Eine der diskutierten Möglichkeiten ist ein Programm mit dem i20 N Rally2. Denkbar wäre sowohl ein stärker auf die WRC2 ausgerichteter Einsatz als auch eine andere Form des Engagements, sollte es entsprechende Teamwertungen geben.

Hyundai will Know-how nicht verlieren

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Hyundai sein WRC-Engagement zunächst deutlich reduziert und erst 2029 wieder mit einem eigenen Spitzenfahrzeug zurückkehrt. Wheatley macht allerdings deutlich, dass eine komplette Pause problematisch wäre. „In diesem Team steckt sehr viel Erfahrung und die verschwindet nicht über Nacht. Aber wenn man möglichst konkurrenzfähig bleiben will, muss man regelmäßig im Wettbewerb stehen.“ 

Genau darin liegt für Hyundai die Schwierigkeit der kommenden beiden Jahre. Ein Übergangsprogramm müsste einerseits wirtschaftlich sinnvoll sein, andererseits genügend technische und personelle Kontinuität sichern, um einen späteren Wiedereinstieg nicht praktisch bei null beginnen zu müssen.

2029 rückt bereits in den Mittelpunkt

Interessant wird für Hyundai vor allem die nächste Reglementstufe ab 2029. Dann sollen unterschiedliche Antriebskonzepte innerhalb der WRC möglich werden. Wheatley verweist auf den Rally-Raid-Sport, wo verschiedene Motorenkonzepte über technische Vorgaben auf ein ähnliches Leistungsniveau gebracht werden. „Die möglichen Änderungen für 2029 sind für jeden Hersteller interessant“, sagt Wheatley. 

Chassis-Entwicklung läuft bereits

Während die Antriebsfrage für 2029 noch offen ist, hat die Arbeit an anderen Fahrzeugbereichen bereits begonnen. Nach Wheatleys Angaben soll das Grundchassis unabhängig vom später gewählten Antrieb verwendet werden können. „Das Chassis wird für alle Antriebskonzepte gleich sein. Die Entwicklung läuft bereits“, verrät er. Die Frage bleibt, ob diese Arbeiten möglicherweise umsonst waren.  

Aktuelle Schlagzeilen

Blick in die Zukunft

Neue Alpine A110 zeigt erstmals ihre Form

29. September 2026

Zum letzten Mal

Zeitplan Rallye Sardinien 2026

29. September 2026

Rallye Coeur de France

Mutmaßliche Sabotage stoppt Cup-Spitzenreiter Arthur Roché

28. September 2026

61. ADAC Holsten Rallye

Ravenol DRC: Gerhard wird Zweiter beim Schotter-Fest

28. September 2026

Rallye Elba Storico

Delecour holt mit Peugeot 306 Maxi den EM-Titel

28. September 2026

Schotter-Cup

Schweden-Sieg an der Ostsee

28. September 2026

Alle Schlagzeilen

Anmelden

Registrieren

Passwort zurücksetzen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du erhältst anschließend einen Link zur Erstellung eines neuen Passworts per E-Mail.

Der Upload läuft... bitte lassen Sie dieses Fenster geöffnet.