Mattias Ekström out

Für Ex-DTM-Champion Mattias Ekström ist die Rallye Schweden vorzeitig beendet. Der Skoda-Pilot rutschte auf der ersten Prüfung der letzten Etappe von der Strecke.

5. Februar 2006

Michael Heimrich

Mattias Ekström out

Der letzte Tag der Rallye Schweden begann für das Red-Bull-Skoda-Team mit einer bitteren Enttäuschung. Mattias Ekström, bislang auf Rang fünf liegend, rutschte auf der ersten Prüfung des Tages in einen Schneewall und beschädigte dabei den Ölkühler seines Fabia WRC so stark, dass er kurze Zeit später aufgeben musste.

„Nach vier Kilometern brach der Wagen aus, ich touchierte eine Schneewand, wobei der Vorderteil des Fabia mit dem Kühler ziemlich beschädigt wurde. Damit war es leider nicht mehr möglich weiter zu fahren. Schade wir waren auf einem guten Kurs Fahrer WM-Punkte und für das Team Markenpunkte zu machen“, erklärte ein ziemlich enttäuschter Mattias Ekström.

Der Pulsschlag von Teamchef Raimund Baumschlager schnellte kurze Zeit noch höher, als sich Junior Andreas Aigner an der selben Stelle ebenfalls in den Schnee bohrte. Doch der Österreicher konnte sich wieder befreien und die Prüfung mit einem Rückstand von 1:30 Minuten beenden.

An der Spitze hat Marcus Grönholm das Tempo etwas zurückgenommen und überlässt Verfolger Sebastien Loeb die Bestzeitenjagd. Der kann den Rückstand auf 23.4 Sekunden leicht verringern, muss aber dennoch auf einen Fehler des Führenden hoffen, wenn er seinen zweiten Schweden-Sieg nach 2004 feiern will. „Wir müssen uns mehr konzentrieren“, fluchte Geburtstagskind Grönholm. „An der Stelle wo Ekström abgeflogen ist, hätte es mich auch beinahe erwischt.“

Im Kampf um den dritten Ring kann sich Gigi Galli einen leichten Vorteil erarbeiten und verweist Daniel Carlsson um nur 1.7 Sekunden auf die vierte Position. „Ich werde alles geben, damit das so nicht bleibt“, machte der Schwede jedoch klar und Konkurrent Galli ahnt nichts Gutes: „Ich habe keine Ahnung wo das hier enden will, aber ich will den dritten Platz unbedingt haben.“

Hinter den beiden Mitsubishi-Kampfhähnen haben Janne Tuohino, Thomas Radström, Kosti Katajamäki und Xavier Pons die weiteren Punkteplätze bezogen. Kristian Sohlberg musste bereits gestern Abend aufgeben, die Techniker stellten im Schlussservice einen Motorschaden fest.

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