Manfred Stohl: Opfern für Aigner?

Manfred Stohl in der Zwickmühle. Der Wiener denkt darüber nach, ob er eine 18. WM-Saison sausen lässt, um Andreas Aigner nicht im Weg zu stehen.

10. Dezember 2007

Michael Heimrich

35 Jahre ist für einen Rallyefahrer kein Alter und Manfred Stohl betont, er könne nach dem Ausstieg von Ölsponsor OMV mühelos Geldgeber für eine weitere Saison in der Produtionswagen-WM auftreiben. Der Gruppe-N-Weltmeister des Jahres 2000 hat allerdings Skrupel. Er will seinem aufstrebenden Landsmann Andreas Aigner nicht im Weg stehen.

„Da haben wir mal einen Jungen in Österreich, der was werden könnte, und dann kommt da wieder der alte Stohl daher“, kommentiert der WM-erfahrenste Alpen-Republikaner die Situation überspitzt. Stohl denkt ernsthaft darüber nach, 2008 komplett zu pausieren, um Aigner nicht in die Quere zu kommen.

„Vielleicht täte mir ein Jahr Pause mal ganz gut“, sagt Stohl. Die Hand ins Feuer, will er für seine Pläne aber nicht legen: „Wer weiß, vielleicht sitzt du vier Wochen und zu Hause und wirst so verrückt, dass du wieder in die Hände spuckst und sagst: Also, wo fahren wir jetzt?“

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