Loeb Weltmeister – Märtin siegt

Er hat es geschafft: Sebastien Loeb ist neuer Rallye-Weltmeister! Ein zweiter Rang genügte dem Franzosen zum Titelgewinn. Sieger auf Korsika wurde Markko Märtin.

17. Oktober 2004

Michael Heimrich

Der Jubel kannte keine Grenzen: Sebastien Loeb und Co-Pilot Daniel Elena sichern sich auf Korsika vorzeitig ihren ersten Weltmeister-Titel. „Eigentlich wollte ich ja mit einem Sieg Champion werden, aber wir konnten nicht mehr zulegen. Dennoch bin ich überglücklich. Ich denke es wird eine Weile dauern, bis ich es wirklich begreife“, freute sich Loeb. Teamkollege Carlos Sainz sorgte mit Rang drei für doppelte Freude im Citroen-Lager, denn die Franzosen gewinnen auch die Herstellerwertung.

An der Spitze ließ Ford-Pilot Markko Märtin unterdessen nichts mehr anbrennen. Mit schnellen Zeiten verteidigte der Este seine Führungsposition und gewinnt den drittletzten Saisonlauf mit einem Vorsprung von 2:02 Minuten. „Mein erster Sieg auf Asphalt ist schon etwas ganz besonderes für mich“, meinte Markko im Ziel. „Es war ein großartiges Wochenende und wir haben eine starke Leistung zeigen können.“

Pech hatte dagegen Francois Duval. Der Youngster schied auf der ersten Prüfung der heutigen Schlußetappe vorzeitig aus. „Nach nur einem Kilometer lief der Motor plötzlich nur noch auf drei Zylindern. In diesem Moment wußte ich das meine Rallye ist vorbei“, erklärte der Belgier. „Ich bin unheimlich enttäuscht.“

Ex-Champion Petter Solberg konnte in Korsika nicht viel ausrichten. Am Ende kam der Norweger mit einem Rückstand von 5:06.3 Minuten auf Platz fünf ins Ziel. „Wenigstens konnten wir heute noch eine Bestzeit fahren, aber ansonsten haben wir hier wenig ausrichten können“, ärgerte sich der Norweger. Einen Rang hinter dem Subaru-Piloten feierte Ex-Formel1-Pilot Stephane Sarrazin seine ersten drei WM-Punkte.

Für Armin Schwarz und Manfred Hiemer endete der Ausflug auf die Mittelmeerinsel mit dem ersten Punktgewinn in diesem Jahr. „Unser Auto hat eine Menge Potenzial auf Asphalt, aber wir müssen mehr Motorleistung bekommen, denn hier verlieren wir noch zuviel auf die Konkurrenz. Aber wir haben einmal mehr gesehen, dass Handling und Balance des Fabias extrem gut sind“, berichtete Schwarz. 27.0 Sekunden hinter dem Deutschen landete Teamkollege Toni Gardemeister auf dem neunten Rang und bestätigt den Aufwärtstrend von Skoda.

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