Loeb, Loeb, Loeb, Loeb, Loeb…

Während sich die Konkurrenz selber um alle Chance bringt, setzt Sebastien Loeb eine Bestzeit nach der anderen, obwohl er bereits seinen Vorsprung verwaltet.

31. Januar 2009

Michael Heimrich

Loeb, Loeb, Loeb, Loeb, Loeb…

Mikko Hirvonen hatte wenig Grund zu lachen. Erneut musste der Finne erkennen, dass er auch beim WM-Auftakt in Irland gegen die Citroens wieder einmal keine Chance haben wird. Zu allem Übel bremste eine defekte Servolenkung seines Ford Focus den Finnen noch weiter aus. „Jetzt ist der Abstand zur Spitze richtig angewachsen“, fluchte Hirvonen im Ziel der elften Prüfung und liegt 2:29 Minuten hinter dem Führenden Sebastien Loeb zurück.

Der Weltmeister fährt unbeirrt eine Bestzeit nach der anderen ein, obwohl er schon lange nicht mehr voll attackieren muss. „Wir müssen dennoch voll konzentriert bleiben, denn überall steht das Wasser auf der Straße“, erklärte der Weltmeister, der zur Tageshalbzeit mit 1:12 Minuten Vorsprung souverän in Führung liegt. „Wir haben schon seit gestern einen komfortablen Vorsprung und können unseren eigenen Speed fahren“, so Loeb. Auch Teamkollege Dani Sordo kann nach den Hirvonen-Problemen etwas vom Gas geben und seinen zweiten Rang absichern.

Auf den weiteren Plätzen sind die Positionen ebenfalls klar bezogen. Henning Solberg bleibt Vierter und liegt 47.0 Sekunden vor Chris Atkinson. „Ich habe den Motor erneut an einem Abzweig abgewürgt“, ärgerte sich der Australier, der dennoch die drittbeste Zeit einfahren konnte. Hinter Atkinson folgen Matthew Wilson und Sebastien Ogier auf den Rängen sechs und sieben. Lokalmatador Garreth McHale ist im Ford Focus Achter.

In der Junior-WM kann Aaron Burkart die Führung zurück erkämpfen und seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Hans Weijs jr. auf 17.4 Sekunden vergrößern. „Die letzte Prüfung war ein Albtraum“, so Burkart. „Überall war Wasser und Schlamm. Aber so ist Rallye nun einmal.“ 

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