Kubica: Plötzlich Teamchef und Fahrer

Der Traum vom Aufstieg in ein Werksteam erfüllte sich für Robert Kubica nicht. In aller Kürze musste der Pole sein eigenes Team aufbauen, mit dem er an der diesjährigen Weltmeisterschaft teilnimmt. Das Ziel lautet: Möglichst viele Erfahrungen sammeln und sich für 2016 empfehlen.

21. Januar 2015

Michael Heimrich

Kubica: Plötzlich Teamchef und Fahrer

Mangelnden Einsatzwillen kann man Robert Kubica nicht vorwerfen. Der Pole versucht weiterhin in der Rallye-Weltmeisterschaft Fuß zu fassen, trotz vieler Rückschläge in der vergangenen Saison. Mit seinem eigenen „RK World Rally Team“ will Kubica seine Lernphase fortsetzen um im nächsten Jahr den erhofften Sprung in ein Werksteam zu schaffen.
Dieser Aufstieg blieb ihm in dieser Saison verwehrt, trotz positiver Signale im vergangenen Herbst. Weil aber die Verhandlungen mit Citroën Racing scheiterten, musste Kubica kurzerhand seine eigene Truppe zusammenstellen und holte sich einen Ford Fiesta WRC und Unterstützung beim italienischen A-Style-Team. „Alles passierte sehr kurzfristig und wir müssen jetzt hart arbeiten, damit alles in die Gänge kommt. Vor allem der enge Zeitplan zu Saisonbeginn mit der ‚Monte‘, Schweden und Mexiko ist eine Herausforderung“, sagte Kubica.
Unterstützung bekommt der ehemalige Formel-1-Pilot nicht nur von A-Style, sondern auch von seinem neuen Reifenpartner Pirelli. „Diese Unterstützung zu genießen, hilft mir wirklich sehr“, freut sich Kubica, der gespannt auf seinen ersten Auftritt im neuen Umfeld ist. „Die Rallye Monte Carlo ist aus vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung für mich. Einige Prüfung sind völlig neu und die Wetterbedingungen spielen immer eine große Rolle“, sagte Kubica. „Das Ziel für den ersten Auftritt der RK-WRT-Truppe sind so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln.“

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