Höhen und Tiefen für Fabian Kreim

Ein technischer Defekt warf Fabian Kreim früh aus dem Rennen um Top-Platzierungen bei der Rallye Deutschland. Eine WRC2-Bestzeit am Sonntag sorgte jedoch für den erhofften Lichtblick.

22. August 2016

Michael Heimrich

Höhen und Tiefen für Fabian Kreim

Hohe Erwartungen lasteten vor dem Start der Rallye Deutschland auf den Schultern von Fabian Kreim und der Auftakt verlief alles andere als optimal. Erst lief der Skoda-Junior auf langsamere Teilnehmer auf, fing sich dann einen Reifenschaden aus und als der Motor kurz vor der vierten Prüfung nicht mehr anspringen wollte, war der erste Tag schneller vorbei, als ihm lieb sein konnte. Am Samstag konnten Kreim und Beifahrer Frank Christian wie erhofft die Zeiten der WRC2-Spitzengruppe mitgehen und setzte auf der Schlussetappe sogar noch eine Bestzeit.
„Natürlich waren wir am Freitagabend enttäuscht. Dennoch wollten wir zeigen, zu was wir mit unserem Skoda Fabia R5 fähig sind. Das ist uns im weiteren Verlauf der Rallye gelungen“, meinte Kreim.
„Die Rallye Deutschland ist eine der herausforderndsten Veranstaltungen der ganzen Saison. Auf anspruchsvollen Strecken und bei ständig wechselnden Witterungsbedingungen haben Fabian und Frank gegen die Besten der Welt erneut ihr Können gezeigt. Nach dem Rückschlag am Freitag bewiesen sie ein großes Kämpferherz und fuhren im noch einige hervorragende Zeiten“, sagte Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei Skoda Deutschland. „Zudem muss man den Terminkalender sehen, den Fabian und Frank derzeit haben. Von ihrem Start in der Asien-Pazifik-Meisterschaft sind sie erst kurz vor Beginn der Rallye Deutschland aus China zurückgekehrt und reisen jetzt direkt zum nächsten Einsatz bei der Barum Czech Rally Zlín in der kommenden Woche.“
Beim anstehenden EM-Lauf in Tschechien erwartet Kreim erneut harte Konkurrenz. Neben Skoda-Werksfahrer Jan Kopecky, treten unter anderem auch die EM-Favoriten Kajetan Kajetanowicz und Alex Lukyanuk, sowie Bryan Bouffier beim Klassiker an. Insgesamt 24 RC2-Fahrzeuge stehen an der Spitze der Barum-Rallye.

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