Die Hügel von Wales ? eine gute Grundlage für Pirelli

Nach den staubigen Pisten und dem sommerlichen Klima Australiens müssen sich die Piloten der Rallye-Weltmeisterschaft für das Finale der Saison 2002 noch einmal gewaltig umstellen: Beim letzten Lauf des Jahres werden kühle Temperaturen mit Regen und Nebel sowie matschige und teilweise spiegelglatte Pisten das Geschehen prägen.

14. November 2002

Michael Heimrich

Die Hügel von Wales ? eine gute Grundlage für Pirelli

Für die Pirelli-Piloten eine große Herausforderung ? und eine gute Aussicht auf Erfolg zugleich. Denn die anspruchsvollen Prüfungen durch die teils malerischen Landschaften waren stets ein sehr gutes Pflaster für die Reifen aus Italien: Sieben der letzten elf WM-Läufe auf der britischen Insel gingen an Pirelli-bereifte Fahrzeuge.

„Auch wenn aufgrund der Jahreszeit die Fahrbahnverhältnisse von feucht bis verschneit stark variieren können, handelt es sich dennoch um eine verhältnismäßig schnelle Schotter-Rallye“, erläutert Fiorenzo Brivio, Rallye-Manager des Mailänder Reifenherstellers. „Es werden die weichsten Reifenmischungen überhaupt eingesetzt, da sich die Temperaturen gewöhnlich um die null Grad Celsius bewegen.“

Pirelli bringt die PZero-Baureihe mit den Profiltypen K (für glatte und feste Oberflächen) und KM (für losen Untergrund) mit nach Wales. „Für besonders matschige Verhältnisse können wir die KM-Reifen noch per Hand nachschneiden“, so Brivio weiter. „Aufgrund des hohen Schnee-Risikos ist zudem ein spezieller Schnee-Reifen zugelassen, wie er auch bei der Rallye Monte Carlo eingesetzt wird ? diesmal allerdings ohne Spikes, denn die sind in Großbritannien nicht erlaubt.“

Pirelli rüstet beim 14. und letzten Lauf zur Rallye Weltmeisterschaft 2002 die Werksteams von Subaru mit Tommi Mäkinen und Petter Solberg sowie Ford mit Carlos Sainz, Colin McRae und Markko Märtin aus. Auch Mark Higgins, der einen weiteren Ford pilotiert, tritt mit Pirelli PZero-Reifen an.

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