Citroen-Express gibt Ton an

Sebastien Loeb und Teamkollege Francois Duval sorgen bei der OMV-ADAC-Rallye für eine klare Citroen-Doppelführung. Die Konkurrenz schlug sich selber.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Auch der zweite Tag der OMV-ADAC-Rallye stand ganz im Zeichen des Doppelwinkels. Mit sechs Bestzeiten sicherte Weltmeister Sebastien Loeb seine Führung souverän ab, Teamkollege Francois Duval durfte sich die übrig gebliebene Bestmarke notieren lassen.

„Gestern ging es um die Platzierung – heute um die Teamtaktik: Wir wollen den Doppelsieg für Citroen sichern“, fasste Sebastien Loeb das Tagesziel zusammen, welches deutlich erreicht wurde. Der Franzose ist damit auf dem besten Weg seinen vierten Sieg in Folge beim deutschen WM-Lauf einzufahren, eine weitere Bestmarke im Loebschen-Rekordjahr. „Es läuft einfach perfekt für uns und wir hatten keinerlei Probleme“, freute sich Loeb.

Verfolger Marcus Grönholm erkannte bereits gestern schon, dass für ihn in Deutschland höchstens der dritte Rang rausspringen kann und konzentrierte sich darauf ohne Fehler über die gefürchteten Baumholder-Prüfungen zu kommen. „Ich bin nicht in Eile – schließlich führe ich die Rallye ohne Citroen an“, kommentierte er die aktuelle Gefühlslage in der Weltmeisterschaft.

Teamkollege Markko Märtin profitierte von zahlreichen Ausfällen am Morgen und verbesserte sich auf die vierte Position. „Am Anfang lief es nicht so gut für uns, zum Schluss ging es etwas besser“, erklärte der Este, der im Ziel der zweiten Etappe einen Rückstand von 3:43.9 Minuten auf die Spitze hat. Hinter ihm zeigt Ford-Pilot Roman Kresta seine bislang beste Saisonleistung. Trotz eines Ausrutschers zu Beginn des Tages kämpfte sich der Tscheche auf Platz fünf zurück und begeistert seinen Teamchef Malcolm Wilson mit Top-3-Zeiten. „Wir hatten auf Baumholder einige Probleme, aber trotzdem bin ich glücklich mit dem Tag“, freute sich Kresta, der aber aufpassen muss, denn nur 2.4 Sekunden hinter ihm lauert Gigi Galli auf seine Chance.

Aus der Spitzengruppe herausgefallen sind Toni Gardemeister und Petter Solberg. Während den Ford-Pilot die Elektrik seines Focus im Stich ließ, kämpfte der Norweger mit fehlendem Hydraulikdruck und einem streikenden Getriebe. „Wir haben zwar viel Zeit verloren, aber aufgeben werde ich nicht“, gab sich Solberg kämpferisch. „Ich will noch Punkte holen.“

Größeres Pech hatte Armin Schwarz. Auf der von vielen Piloten gefürchteten Prüfung über die Panzerplatte kämpfte der Skoda-Pilot zunächst mit einer defekten Kupplung und wenig später mit einem leckgeschlagenen Kühler. Der Motor des Fabias überhitzte und Schwarz musste seine Abschiedsgala vor den deutschen Fans vorzeitig beenden. „Das ist wirklich enttäuschend“, erklärte der Franke sichtlich geknickt. „Wir waren am Morgen richtig gut unterwegs und hatten uns einiges vorgenommen.“

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