Atkinson probiert den C4 aus

Rund zwei Wochen vor dem WM-Auftakt konnte Chris Atkinson erstmals den Citroen C4 WRC testen, mit dem der Australier in Irland an den Start gehen wird.

15. Januar 2009

Michael Heimrich

Atkinson probiert den C4 aus

Es war ein ungewöhnlicher Anblick. Seit Jahren kennt man Chris Atkinson nur im blauen Subaru-Overall, nun schlüpfte der 29-jährige in die rote Citroen-Teamkleidung. Nach dem Ausstieg der Japaner fand Atkinson ein Cockpit im neuen Junior-Team der Franzosen, vorerst jedoch nur für den WM-Auftakt in Irland.

Um die Umstellung vom Impreza auf den C4 zu erleichtern, bekam Atkinson am Montag Gelegenheit sein neues Auto bei ausgiebigen Testfahrten in Nordfrankreich kennenzulernen. Rund 180 Kilometer absolvierte er im C4, die Straßenbedingungen wechselten vom trockenen ins nasse, wie auch die Temperaturen, denn am Morgen herrschten noch frostige -10 Grad, ehe die Quecksilbersäule im Tagesverlauf Plusgrade erreichte. Perfekte Bedingungen für die Vorbereitungen auf die Rallye Irland, die vom 30. Januar bis 1. Februar stattfindet.

„Der C4 ist ein fantastisch zu fahrendes Auto und ich bin dem Team sehr dankbar, dass ich vor Irland einen ganzen Tag testen konnte“, so Atkinson anschließend. „Für mich war es nach dem schweren Unfall in Wales das erste Mal, dass ich wieder in einem Rallyeauto saß, aber alles verlief sehr gut und wir konnten uns im Tagesverlauf deutlich steigern.“

Bislang war Atkinson nur mit World Rally Cars aus dem Hause Subaru vertraut. Umso gespannter war er, erstmals im Citroen zu sitzen. „Aus dem C4 kannst Du wirklich eine Menge herausholen, je härter du fährst. Es ist unglaublich wie aggressiv man in Kurven fahren kann und trotzdem bleibt das Auto gut ausbalanciert“, analysierte der Australier und fiebert nun seinem Auftritt beim WM-Auftakt entgegen. „Ich konnte zusammen mit dem Team ein Setup für Irland erarbeiten und jetzt liegt mein Schwerpunkt auf dem Fitnesstraining um möglichst gut vorbereitet zu sein.“

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