Rallye Rom

Fabian Kreim: Lachendes und weinendes Auge

Fabian Kreim und Beifahrer Frank Christian konnten im Volkswagen Polo R5 zunächst das Tempo der Spitze mitgehen, doch dann sorgte ein Fehler für eine Nullnummer bei der Rallye Rom – Saisonstart der Europameisterschaft (ERC).

Mit konstant guten Zeiten unter den schnellsten Teams feierte der amtierende Deutsche Rallye Meister Fabian Kreim am ersten Tag der Rallye di Roma sein Comeback in der Rallye Europameisterschaft.

„Ich war selbst ein wenig überrascht, wie gut wir den Speed der Spitze mitgehen konnten. Besonders freut mich unsere drittschnellste Zeit, die wir auf der Wertungsprüfung 3 und 6 gefahren sind. Schade, dass wir durch die Unterbrechung auf der ersten WP einige Sekunden durch kalte Reifen verloren haben, da wir das erste Auto nach dem Re-Start der Prüfung waren“, so Kreim.

Mit dem fünften Gesamtrang und dem zweiten Platz in der Junior-Wertung beendete das schnellste deutsche Team den ersten Tag. „Die Prüfungen sind hier östlich von Rom extrem anspruchsvoll und werden uns bei sommerlichen Temperaturen von über 35 Grad auch am Samstag alles abverlangen“, ergänzte Copilot Frank Christian.

Kleiner Fehler, große Wirkung

Bereits auf der ersten Prüfung des zweiten Tages passierte Kreim ein kleiner Fehler mit folgenschwerer Wirkung. „Wir waren auf den ersten Kilometern der ersten Prüfung gut unterwegs und hatten einen tollen Rhythmus. In einer Passage mit vielen Serpentinen war ich wohl ein Tick zu spät auf der Bremse. Dabei touchierten wir eine Mauer und zogen uns einen Schaden an der Radaufhängung zu“, erklärte Kreim. „Nach unserer guten Leistung vom ersten Tag ist das extrem ärgerlich. Ein solcher Fehler darf eigentlich nicht passieren.“

Komplett unzufrieden war er dennoch nicht. „Ich verlasse Rom mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die guten Zeiten von Samstag haben gezeigt, dass wir vorne mitfahren können. Ich bin spontan gut mit dem Auto klargekommen und habe mich wohlgefühlt.“

Christian ergänzt: „Sicherlich hätten wir das Resultat des ersten Tages gerne ins Ziel gebracht. Trotzdem sind wir mit unserem Auftakt ganz zufrieden. Es war der erste Einsatz für unser Team von Pole Promotion. Innerhalb der letzten drei Wochen haben wir alles eigenständig mit unseren Mechanikern und Ingenieuren vorbereitet und umgesetzt. Daher allen einen großen Dank für die gute Unterstützung und die hohe Motivation.“

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