Winter ist schwer begeistert

Für Patrick Winter war es ein besonderer Tag. Zum ersten Mal saß der Youngster im Peugeot 207 S2000 mit dem er die BP Ultimate Rallye bestreiten wird.

7. April 2011

Michael Heimrich

Die BP Ultimate Rallye 2011 wird spürbar, weil auch hörbar. Seit gestern heulen die Motoren rund um Wolfsberg in Kärnten intensiver. Stars wie Mitfavoriten,  Außenseiter sowie Enthusiasten, alle versuchen auf den letzten Testfahrten, ihre Boliden perfekt auf den zweiten Lauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft abzustimmen.

Besonders Patrick Winter hat insofern Schwerarbeit zu verrichten. Der Umstieg von einem Mitsubishi Evo IX in eine S2000-Peugeot ist kein leichter. „Für mich ist das noch kein wirkliches Rennauto, sondern ein umgebautes Serienfahrzeug“, keuchte der 26-jährige Oberösterreicher nach dem ersten Kennenlernen. „Mit einem sequentiellen Getriebe bin ich noch nie gefahren, das ist gewöhnungsbedürftig. Aber eins hab‘ ich schon gesehen. Wenn ich alles richtig mache, geht er unheimlich ab. Ich bin schon jetzt verliebt in das Auto und zuversichtlich, dass wir uns bis zum Start aneinander gewöhnt haben.“

Der, den Winter fordern will, nämlich Raimund Baumschlager, hat einen freien Kopf, weil eine große Sorge weniger. „Unser Tross für die Jordanien-Rallye, zu der ich am Montag fliege, ist jetzt umgeleitet worden. Reist jetzt nicht über Syrien an, sondern über Israel. Was zwar teurer, aber ungleich sicherer ist. Jetzt kann ich mich beruhigt der BP Ultimate Lavanttal-Rallye widmen.“ Nach dem ersten Date ortete der Staatmeister „eine trockene Strecke mit Splitresten vom Winter, was wenig Grip erwarten lässt“.

Auf eine Super-Rallye ist Beppo Harrach eingestellt und ist deswegen optimistisch. „Wie’s ausschaut gibt es durchwegs Sonnenschein und somit richtiges Rallye-Wetter. Eine Menge Zuschauer entlang der wunderschönen Sonderprüfungen sind in Kärnten sowieso normal, also kann es nur perfekt werden.“ Nassen Bedingungen trauert der nach seinem Sieg bei der Jänner-Rallye Meisterschaftsführende nicht nach. „Egal, wie es kommt, alles sind meine Bedingungen, weil sie für jeden gleich sind, und da wird sich der Beste durchsetzen.“

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