Sperrer erkämpft sich erneut die Führung

Sperrer setzt sich nach einer tollen Aufholjagd wieder vor Stohl Damit sind die Karten neu gemischt, Vorsprung beträgt 10 Sekunden.

16. März 2002

Michael Heimrich

Nach dem ersten Tag der OMV-Burgenland-Rallye lagen Raphael Sperrer/ Per Carlsson mit dem Peugeot 206 WRC noch mit 10 Sekunden hinter Manfred Stohl/ Ilka Petrasko (Ford WRC) auf Platz Zwei. Der Grund war auf der SP 6 zu suchen, wo Sperrer den Motor des Peugeot in einer Spitzkehre abgewürgt hatte.
Heute Früh auf den Prüfungen 7- 9 konnte Sperrer den Rückstand egalisieren und sich mit 4 Sekunden Vorsprung auf Stohl, wieder an die Spitze der Gesamtwertung setzen.

?Der Rückstand war für mich schon in den frühen Morgenstunden ein echter Ansporn. Mit dieser Motivation war es ziemlich einfach den Rückstand aufzuholen. Dazu kommt noch, dass ich seit November nicht mehr in einem WRC-Auto gesessen bin. Jetzt habe ich wieder das notwendige Fahrgefühl, damit habe ich eine gute Ausgangsposition für den heutigen Tag.,? erklärte Sperrer.
In der Folge gelang es Sperrer durch jeweils schnellste Zeiten auf den Prüfungen 10 ? 12 seinen Vorsprung auf Stohl weiter auszubauen. Der Abstand beträgt jetzt bereits 10 Sekunden.

Stohl: ?Gestern lief es für uns perfekt und Raphael hatte ein kleines Problem. Heute ist es so, wie ich es mir von Anfang an vorgestellt habe. Es hätte jetzt aber keinen Sinn über das Mögliche hinauszugehen und es mit der Brechstange zu versuchen. Vorerst sind wir zufrieden, dass wir so knapp an Sperrer dran sind. Immerhin stehen noch acht Sonderprüfungen auf dem Programm. Das gibt es unzählig viele Möglichkeiten, dass noch etwas passiert.?

In der Gruppe N hat sich Meister Hermann Gassner von seinen Mitstreitern deutlich abgesetzt. Vor allem Lokalmatador Beppo Harrach hat so seine liebe Not mit dem Streckenprofil. Der eine oder andere Ausritt und ein Reifendefekt als Folge warfen den Burgenländer auf eine Distanz von 48 Sekunden auf Gassner zurück. ?Mein Bestreben ist, Martin Zellhofer in Schach zu halten und das ist schwer genug, denn Martin ist mir bis auf 5 Sekunden nahe gerückt.
Gerhard Zeiringer führt weiterhin in der Dieselklasse. Bester Fiat Stilo-Fahrer ist Andreas Hulak. Der Niederösterreicher ist die große Überraschung, denn er hält sich den klaren Favoriten Karim Pichler sicher vom Leib. Die Ausfallsquote ist mit 20 Teams verhältnis-mäßig hoch, die prominentesten sind Walter Kovar, Andreas Waldherr und Gottfried Kogler, die alle mit technischem Defekt vorzeitig aufgeben mussten.

Der Zwischenstand nach 12 von insgesamt 20 Sonderprüfungen:

1. Raphael Sperrer/ Per Carlsson A/S Peugeot WRC 59:08 Min.
2. Manfred Stohl/ Ilka Petrasko A/A Ford WRC + 10 Sek.
3. Hermann Gassner/ K.Thann D/D Mitsubishi 1. GrpN + 4,12 Min
4. Beppo Harrach/ Juta Gebert A/A Mitsubishi 2. GrpN + 5,01
5. Martin Zellhofer/ Franz Novotny A/A Mitsubishi 3. GrpN + 5.06

Heute werden noch acht Sonderprüfungen gefahren, die ersten Autos werden ab 17,35 Uhr in Oberwart zurück erwartet.

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