Mundl in der ‚Grünen Hölle‘

Am Wochenende ist der Nürburgring beim berühmt-berüchtigten 24-Stunden-Rennen wieder Rummelplatz der Langstreckenpiloten. Mittendrin: Raimund Baumschlager.

28. Mai 2003

Michael Heimrich

Mundl in der ‚Grünen Hölle‘

Dabei ist heuer auch wieder Raimund Baumschlager, der zusammen mit Stefan Neuberger und Manfred Theissen (beide D) einen Alfa 147 Prototyp (5 Zylinder, 2,4 Liter TDI, 250 PS/500 Newtonmeter) steuert. Der Rosenauer, der von Ronald Leschhorn (Romo Motorsport), seinem Chefmechaniker beim Meistertitel 1993 und jetzigen Betreuer des Unikates ins Team geholt wurde, bringt viel Ring-Erfahrung mit.

„Auf dem Nürburgring hab ich schon zigtausend Kilometer heruntergespult, bin mehrmals die 24-Stunden und etliche Rennen im deutschen Langstreckenpokal gefahren?, sagte Baumschlager der in der ?Grünen Hölle? auch die gesamten Tests mit dem VW Golf 3 TDI gefahren war, der zuerst auf der Rundstrecke eingesetzt wurde und der in der österreichischen Rallye-Meisterschaft als drittes Auto des Lasberger VW Team Austria noch immer Punkte einfährt. ?Dreimal war ich mit einem Porsche dabei. 1993 hab ich sogar in der Gesamtwertung geführt, bin im Regen aber dann abgeflogen, weil ich zu schnell dran war?, erinnert sich der Rosenauer.

Im Unterschied zu den Rundstrecken-Spezialisten sieht der Rallyeprofi eine Runde auf der Nordschleife als ?lange Sonderprüfung auf einer breiteren Straße?. Die Strecke selbst, auf der er schon einige Klassensiege gefeiert hatte, beschreibt er als ?unvergleichlich? auf der ganzen Welt. ?Wenn du vom Grand-Prix-Kurs weg bist, geht es erst richtig los. Überhöhte Kurven im Karussell, zwei Sprünge, wie es sie sonst nirgendwo auf der Rundstrecke gibt.? Dazu kommt ein unberechenbares Wetter. ?Es gab hier kaum ein Rennen, bei dem es nicht regnete oder dichter Nebel über der Strecke lag. Da sind schon erfahrene Leute in Rettungswege hineingefahren und glaubten auf der Strecke zu sein.?

Baumschlagers Ziel bei den 24 Stunden 2003 ist ein Platz unter den ersten 20: ?Es wird sehr schwer werden, ganz vorne zu landen, weil unter den 230 Teams viele Werksautos sind.?

Aktuelle Schlagzeilen

Rallye Coeur de France

Mutmaßliche Sabotage stoppt Cup-Spitzenreiter Arthur Roché

28. September 2026

61. ADAC Holsten Rallye

Ravenol DRC: Gerhard wird Zweiter beim Schotter-Fest

28. September 2026

Rallye Elba Storico

Delecour holt mit Peugeot 306 Maxi den EM-Titel

28. September 2026

Schotter-Cup

Schweden-Sieg an der Ostsee

28. September 2026

Zweite Halbzeit in der DRM

Video: Best of Rallye Stemweder Berg 2026

27. September 2026

Heißer Herbst in der DRM

Griebel gewinnt Rallye Stemweder Berg 2026

26. September 2026

Alle Schlagzeilen

Anmelden

Registrieren

Passwort zurücksetzen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du erhältst anschließend einen Link zur Erstellung eines neuen Passworts per E-Mail.

Der Upload läuft... bitte lassen Sie dieses Fenster geöffnet.