Mundl fiebert Start entgegen

Mit einem Paukenschlag beginnt vom 5.-7. Januar die österreichische Rallye Meisterschaft 2012. Auch Raimund Baumschlager fiebert der Jänner-Rallye entgegen und freut sich auf das Kräftemessen mit einem ehemaligen Schützling.

27. Dezember 2011

Michael Heimrich

Auch für Raimund Baumschlager ist die Jänner 2012 heuer das herausragende Rallyeereignis. „Mit diesem Starterfeld ist die Rallye etwas ganz Besonderes, was auch bestätigt, dass die Veranstalter mit dem Entschluss, die Rallye nach den Turbulenzen von 2010 nicht sterben zu lassen, den richtigen Weg beschritten haben. Waren die

Zuschauerzahlen bis jetzt schon enorm, wird die Jänner Rallye 2012 noch mehr Fans anlocken, davon bin ich fest überzeugt“, sagte Baumschlager, der die Qualität der Veranstaltung am eigenen Leib verspürt. „Bei den letzten Rallyes bin ich immer mit Startnummer 1 oder 2 ins Rennen gegangen, diesmal muss ich mit Nummer 10 vorlieb nehmen, was schon alles über die Konkurrenten sagt. Lauter Topstars vorne, da wird es schwer sein zu bestehen. Juho Hänninen und Jan Kopecky beide im Skoda Fabia S2000 sind reinrassige Werksfahrer – und außerdem um die Hälfte jünger als ich und dann kommen auch noch Vaclav Pech, Pavel Valousek um nur einige zu nennen dazu. Lauter sauschnelle Leute.“

 

Trotzdem will Baumschlager mit seinem bewährten und zuverlässigen Skoda Fabia S2000 und neuem, alten Copiloten Klaus Wicha die Konkurrenz ein wenig ärgern, wie schon 2004, als er sich gegen die übermächtige tschechische Armada durchsetzte und vor Kopecky im Skoda Octavia WRC und Pech im Ford Focus WRC gewann. „Damals spekulierten wir mit einem Platz unter den Top 10 und am Ende war`s der 1. Platz“, erinnert sich Baumschlager an einen seiner schönsten Siege im Mühlviertel zurück.

 

Eines freut den BRR-Chef aber besonders: Juho Hänninen, mit dem er und das Red Bull Rallye Team den Weltmeistertitel in der SWRC geholt hatte wird erstmals in Österreich am Start sein. „Juho ist ein Mann, der, wenn er in ein WRC einsteigt, auf Anhieb vorne dabei  ist und der auch Sebastien Loeb fordern könnte. Bei der Monte Carlo  Rallye 2011 hatte er schnell einen Vorsprung von einer Minute auf Petter Solberg herausgefahren und Petter war in der WM auch mit dabei, wenn es um Bestzeiten ging. Dass er ein Weltklassepilot ist, wird die Jänner Rallye zeigen und jeder der kommt, kann sich selbst davon überzeugen“, schwärmt Baumschlager über seinen ehemaligen Nummer 1-Fahrer.

 

Eines wünscht sich Baumschlager für die Jänner Rallye 2012: „Eine Schneefahrbahn, die macht das Fahren berechenbarer und damit die Rallye noch schöner.“

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